Merz will "Heranführungsstrategie" für Ukraine

24. April 2026
1 min Lesezeit

Merz will "Heranführungsstrategie" für Ukraine

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Heranführung der Ukraine an die EU

Nikosia () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will eine „Heranführungsstrategie“ für die an die Europäische Union. Ein sofortiger Beitritt sei „natürlich nicht möglich“, sagte der Kanzler zum Abschluss des informellen EU-Gipfels am Freitag auf .

Denkbar sei aus seiner Sicht aber, dass die Ukraine enger in die europäischen Institutionen eingebunden werde, beispielsweise durch die regelmäßige Teilnahme an EU-Ratssitzungen oder Parlamentssitzungen ohne Stimmrecht. Er habe beim Gipfel entsprechende Vorschläge gemacht und dafür Zustimmung bekommen, sagte Merz.

Während des informellen Gipfels habe es zwar zumindest auf offener Bühne keine Widerstände gegen eine weitere Heranführung der Ukraine an die EU gegeben, er wisse aber, dass es im EU-Rat Vorbehalte gebe und entsprechende Verhandlungen sehr schwierig würden, sagte Merz.

In Bezug auf die mittlerweile freigegebenen EU-Gelder für die Ukraine appellierte der Kanzler an die Mitglieder des eigenen Kabinetts, dies nun nicht zum Anlass zu nehmen, die Gelder aus bilateralen Vereinbarungen zu kürzen oder sogar ganz zu streichen. „Ich will jedenfalls die Zusammenarbeit mit der Ukraine fortsetzen“, sagte Merz, dies sei unabhängig vom freigegebenen EU-Darlehen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz am 24.04.2026, PIO Rep. of Cyprus Kyriakos H. via

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Friedrich Merz plädiert für eine "Heranführungsstrategie" der Ukraine zur EU.
  • Vorschläge zur engeren Einbindung der Ukraine in europäische Institutionen wurden auf einem EU-Gipfel besprochen.
  • Merz appeliert, die bilateralen Gelder nicht aufgrund der freigegebenen EU-Gelder zu kürzen.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung der Beziehungen zwischen der Ukraine und der EU
  • Unterstützung der Ukraine in schwierigen Zeiten
  • Förderung von Stabilität und Sicherheit in der Region

Wer ist betroffen?

  • Ukraine
  • EU-Mitgliedstaaten
  • Mitglieder des Kabinetts

Zahlen/Fakten?

  • Friedrich Merz befürwortet eine "Heranführungsstrategie" für die Ukraine zur EU.
  • Sofortiger Beitritt der Ukraine zur EU ist nicht möglich.
  • Vorschläge zur engeren Einbindung der Ukraine in EU-Institutionen wurden gemacht und fanden Zustimmung.

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Einbindung der Ukraine in europäische Institutionen durch Teilnahme an EU-Ratssitzungen ohne Stimmrecht.
  • Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der Ukraine unabhängig von freigegebenen EU-Geldern.
  • Berücksichtigung der Vorbehalte im EU-Rat bei Verhandlungen zur Heranführung.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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