Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Europäische Sicherheitsinteressen im Friedensprozess
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) pocht auf eine europäische Beteiligung am Friedensprozess für die Ukraine.
„Eine Verhandlungslösung muss europäische Sicherheitsinteressen wahren“, sagte Merz bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte. „Sie darf nicht zulasten der Einheit von Europäischer Union und Nato gehen, und deshalb ist es so wichtig, dass wir Europäer auch Teil dieses Prozesses sind.“ Es dürfe „keinen Frieden über unsere Köpfe hinweg“ geben, so Merz.
„Wir sind uns aber auch alle einig: Nur Kiew kann entscheiden, welche Territorialregelung es akzeptieren kann“, fügte der Kanzler hinzu. „Es wäre ein Fehler, den ukrainischen Präsidenten in einen Frieden zu drängen, den sein Volk nach vier Jahren des Leidens und Sterbens nicht mittragen kann.“
Lob erhielten der Kanzler und Deutschland unterdessen von Rutte: „Deutschland geht beispielhaft voran und sendet dabei auch eine wichtige Botschaft aus: eine Botschaft, dass Europa bereit ist, mehr Verantwortung zu übernehmen“, so der Nato-Chef. Die deutschen Beiträge für die Allianz seien „durchaus beeindruckend“. Am Boden bildeten die deutschen Kräfte das Rückgrat der vorgelagerten Landstreitkräfte der Nato in Litauen. „Darüber hinaus stellt Deutschland wichtige Truppen und Ausrüstung für die ganze Ostflanke der Nato“, so Rutte. „Und natürlich bleibt Deutschland weiterhin eine treibende Kraft bei der Unterstützung für die Ukraine. „
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Mark Rutte und Friedrich Merz am 11.12.2025 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Friedrich Merz pocht auf europäische Beteiligung am Friedensprozess für die Ukraine.
- Merz betont, dass Kiew über Territorialregelungen entscheiden kann und keiner Frieden über die Köpfe der Europäer hinweg erfolgen darf.
- NATO-Generalsekretär Mark Rutte lobt Deutschlands Rolle und Unterstützung für die Ukraine.
Warum ist das wichtig?
- Europäische Beteiligung ist entscheidend für die Wahrung von Sicherheitsinteressen
- Einheit von EU und NATO darf nicht gefährdet werden
- Kiew muss selbst über Territorialregelungen entscheiden
Wer ist betroffen?
- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
- Nato-Generalsekretär Mark Rutte
- Ukrainisches Volk
Zahlen/Fakten?
- Friedrich Merz pocht auf europäische Beteiligung am Friedensprozess für die Ukraine.
- Deutsche Beiträge für die NATO sind "durchaus beeindruckend".
- Deutsche Kräfte bilden das Rückgrat der Landstreitkräfte der NATO in Litauen.
Wie geht’s weiter?
- Europäische Beteiligung am Friedensprozess für die Ukraine
- Kiew entscheidet über akzeptable Territorialregelungen
- Deutschland bleibt treibende Kraft bei der Unterstützung für die Ukraine
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