Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Herausforderungen in Berlin
Berlin () – Angesichts frostiger Temperaturen hat sich Linken-Chef Jan van Aken für ein Verbot von Zwangsräumungen im Winter ausgesprochen.
„Es ist ein Skandal, dass auch jetzt Menschen mit ihren Kindern rausgeschmissen werden können und dann plötzlich im Schnee stehen. Zwischen November und April sollten Zwangsräumungen generell verboten werden“, sagte van Aken der „Rheinischen Post“ (Mittwoch). Im Jahr 2024 wurden mehr als 32.000 Wohnungen zwangsgeräumt – mehr als in den beiden Jahren zuvor.
Zudem forderte van Aken ein Grundrecht auf Strom. „Eine Minimalmenge an Strom muss jedem Menschen zustehen. Wenn jemand mal keinen Strom bezahlen kann, soll er zumindest noch ein Minimum bekommen, das etwa für Licht und den Kühlschrank reicht“, sagte er. Strom müsse „ein Grundrecht sein, das man ab einem gewissen Punkt nicht beschneiden darf“. 2024 war die Zahl der Stromsperrungen laut Bundesnetzagentur um rund 20 Prozent auf 245.000 Fälle angestiegen, unter anderem wegen höherer Energiepreise.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Protest gegen Zwangsräumungen (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Jan van Aken fordert Verbot von Zwangsräumungen im Winter.
- 2024 wurden über 32.000 Wohnungen zwangsgeräumt.
- Anstieg von Stromsperrungen auf 245.000 Fälle im Jahr 2024.
Warum ist das wichtig?
- Zwangsräumungen im Winter gefährden das Leben von Menschen, besonders von Familien mit Kindern.
- Forderung nach einem Grundrecht auf Strom sichert ein Minimum an Lebensqualität und schützt vor sozialer Isolation.
- Anstieg der Zwangsräumungen und Stromsperrungen zeigt dringenden Handlungsbedarf in der Sozialpolitik.
Wer ist betroffen?
- Menschen mit Kindern, die von Zwangsräumungen betroffen sind
- Personen, die ihre Stromrechnung nicht bezahlen können
- Allgemeine Bevölkerung, betroffen von steigenden Strompreisen
Zahlen/Fakten?
- Im Jahr 2024 wurden mehr als 32.000 Wohnungen zwangsgeräumt.
- 2024 stieg die Zahl der Stromsperrungen um rund 20 Prozent auf 245.000 Fälle.
Wie geht’s weiter?
- Verbot von Zwangsräumungen im Winter fordern
- Grundrecht auf Strom etablieren
- Mindestmenge an Strom für jeden sichern
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