Lindholz will Signal-Verbot für Politiker

27. April 2026
1 min Lesezeit

Lindholz will Signal-Verbot für Politiker

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik in Berlin: Sicherheit und Kommunikation

() – Nach dem Angriff mutmaßlich russischer Hacker auf die Kommunikation hochrangiger Politiker fordert Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz (CSU) Bundesregierung und Bundestag auf, die Nutzung des US-Anbieters Signal einzustellen.

Der „Bild“ (Montagausgabe) sagte Lindholz, Abgeordnete und Verwaltungen sollten vollständig auf den europäischen Messenger-Dienst Wire umsteigen. Dort würden Telefonnummern nicht offengelegt, E-Mail-Adressen seien nicht sichtbar, zudem sei das Sicherheitsniveau „wesentlich höher“, erklärte Lindholz.

Zugleich solle es ein Signal-Verbot geben. „Wir sollten über ein Signal-Verbot auf Dienstgeräten von Abgeordneten und Bundestagsmitarbeitern nachdenken“, sagte Lindholz. Nach ihrer Darstellung seien über Wire nicht nur die Nutzer selbst, sondern auch deren Kontakte besser geschützt. Der Bundestag stelle ihn für dienstliche Zwecke zur Verfügung. „Jetzt müssen es aber alle auch tatsächlich nutzen“, sagte die CSU-Politikerin zu „Bild“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Andrea Lindholz am 23.04.2026

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Angriff mutmaßlich russischer Hacker auf die Kommunikation hochrangiger Politiker
  • Andrea Lindholz fordert Umstieg auf europäischen Messenger-Dienst Wire und Signal-Verbot

Warum ist das wichtig?

  • Schutz sensibler Daten von Abgeordneten und Verwaltungen
  • Höheres Sicherheitsniveau durch Nutzung europäischer Dienste
  • Förderung eines einheitlichen Standards für kommunale Sicherheit

Wer ist betroffen?

  • Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz (CSU)
  • Abgeordnete und Verwaltungen
  • Bundestagsmitarbeiter

Zahlen/Fakten?

  • Signal-Verbot für Abgeordnete und Bundestagsmitarbeiter gefordert
  • Nutzung des europäischen Messenger-Dienstes Wire empfohlen
  • Wire schützt Telefonnummern und E-Mail-Adressen besser als Signal

Wie geht’s weiter?

  • Bundesregierung und Bundestag sollen Signal-Nutzung einstellen
  • Vollständiger Umstieg auf den europäischen Messenger-Dienst Wire
  • Einführung eines Signal-Verbots auf Dienstgeräten von Abgeordneten und Mitarbeitern
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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