Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Fortschritte beim Schutz kritischer Infrastruktur in Berlin
Berlin () – Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat die Zustimmung des Bundesrates zum Gesetz für den Schutz kritischer Infrastruktur (Kritis-Dachgesetz) begrüßt.
„Das jahrelange Warten hat ein Ende. Die Einigung ist ein wichtiger Schritt für den Schutz kritischer Infrastrukturen. Die Unternehmen haben damit endlich Rechts- und Planungssicherheit für ihre Investitionen“, sagte VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing der „Rheinischen Post“ (Samstag).
Trotz des Beschlusses sieht der Verband weiteren Handlungsbedarf. Die Bundesregierung müsse „nun schnell die Nationale Risikoanalyse und -bewertung vorlegen“, sagte Liebing. Diese sei bereits seit Januar fällig und eine wichtige Grundlage für die Analysen der Unternehmen. Auch neue Meldepflichten, etwa für kritische Komponenten, müssten praxistauglich ausgestaltet werden. „Resilienz gibt es nicht zum Nulltarif“, so Liebing. „Der Bund ist gefordert, nun sämtliche Spielräume zur Unterstützung der notwendigen Investitionen auszuschöpfen.“
Liebing verwies zudem auf die Grenzen der Betreiber: „Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht“, sagte er. „Die Abwehr von Terrorangriffen bleibt Aufgabe von Bund und Ländern. Stadtwerke, Wasserversorger und Müllabfuhren sind nicht die Polizei“, mahnte der VKU-Hauptgeschäftsführer.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sitzung des Bundesrates am 06.03.2026 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesrat stimmt Gesetz für den Schutz kritischer Infrastruktur zu
- VKU sieht weiteren Handlungsbedarf und fordert nationale Risikoanalyse
- Liebing mahnt Grenzen der Betreiber und Verantwortung von Bund und Ländern an
Warum ist das wichtig?
- Wichtig für den Schutz kritischer Infrastrukturen
- Rechts- und Planungssicherheit für Unternehmen
- Notwendigkeit weiterer Maßnahmen und Investitionen durch die Bundesregierung
Wer ist betroffen?
- Unternehmen der kritischen Infrastruktur
- Stadtwerke
- Wasserversorger
Zahlen/Fakten?
- Zustimmung des Bundesrates zum Kritis-Dachgesetz
- Nationale Risikoanalyse seit Januar fällig
- Hundertprozentige Sicherheit nicht möglich
Wie geht’s weiter?
- Nationale Risikoanalyse und -bewertung schnell vorlegen
- Neue Meldepflichten praxistauglich ausgestalten
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