Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik in Berlin: Sparkurs des Bundesfinanzministers
Berlin () – Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) schwört seine Kabinettskollegen auf einen strikten Sparkurs ein.
Das geht aus dem Haushaltsaufstellungsschreiben für 2027 hervor, das Klingbeils zuständiger Staatssekretär am Montag an die Ressorts der Bundesregierung verschickt hat und über das der „Spiegel“ berichtet. Angesichts der Etatlöcher für 2027 und die Folgejahre bleibe der Handlungsdruck hoch, heißt es darin. Alle Ressorts seien in der Verantwortung, „zu struktureller Konsolidierung im Bundeshaushalt beizutragen“.
Neben Einsparungen könne auch „eine Stärkung der Einnahmeseite hierzu einen wichtigen Beitrag leisten“, schreibt Haushaltsstaatssekretär Steffen Meyer weiter. Hinter der Formulierung verbergen sich zwei Möglichkeiten, die Einnahmen des Bundes zu verbessern. Zum einen wäre dies über Privatisierungserlöse möglich, für die es aber nicht mehr viele Möglichkeiten gibt. Zum anderen lässt die Formulierung die Tür für Steuererhöhungen offen.
Tatsächlich kann Klingbeil jeden zusätzlichen Euro gut gebrauchen, denn die Finanzlücken fallen in den kommenden Jahren beträchtlich aus. Für 2027 fehlen nach neuestem Stand rund zwölf Milliarden Euro, für 2028 und 2029 nach Auskunft des Bundesfinanzministeriums jeweils mehr als 60 Milliarden Euro.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Lars Klingbeil (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesfinanzminister Lars Klingbeil fordert strikten Sparkurs von Kabinettskollegen.
- Haushaltsaufstellung für 2027 zeigt erhebliche Finanzlücken von rund 12 Milliarden Euro.
- Mögliche Einnahmeverbesserungen durch Privatisierung oder Steuererhöhungen angedeutet.
Warum ist das wichtig?
- Strikter Sparkurs erforderlich aufgrund hoher Etatlöcher
- Alle Ressorts sollen zur Haushaltskonsolidierung beitragen
- Notwendigkeit der Verbesserung der Einnahmen durch Privatisierungen oder Steuererhöhungen
Wer ist betroffen?
- Bundesfinanzminister Lars Klingbeil
- Kabinettskollegen der Bundesregierung
- Ressorts der Bundesregierung
Zahlen/Fakten?
- Für 2027 fehlen rund zwölf Milliarden Euro
- Für 2028 und 2029 jeweils mehr als 60 Milliarden Euro
- Strikter Sparkurs für alle Ressorts notwendig
Wie geht’s weiter?
- Strikter Sparkurs der Bundesregierung
- Mögliche Steuererhöhungen prüfen
- Einsparungen sowie Privatisierungserlöse anstreben
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