KBV-Chef warnt vor längeren Wartezeiten durch GKV-Spargesetz

3. Juni 2026
1 min Lesezeit

KBV-Chef warnt vor längeren Wartezeiten durch GKV-Spargesetz

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheitsversorgung in Berlin: Sparpläne und Folgen

() – Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, warnt vor einer schlechteren Versorgung von Patienten infolge der Sparpläne der Koalition.

Gassen sagte der „Rheinischen Post“, dass auch die niedergelassenen Ärzte nur einnahmeorientiert arbeiten könnten. „Eine weitere Deckelung der Vergütung bedeutet also, dass es künftig weniger verfügbare Termine geben wird und die Wartezeiten länger werden.“ Er fügte hinzu, die Politik wolle sparen – das sei dann die Konsequenz. Und das müsse den gesetzlich Krankenversicherten auch gesagt werden, die Politik müsse sich hier ehrlich machen. Man habe eine Reihe von Vorschlägen gemacht, wie das System effizienter und kostengünstiger werden könne, ohne die Versorgung zu verschlechtern. Es bleibe abzuwarten, ob die Politik diese Vorschläge noch aufgreife.

Zuvor hatte der Hausärzteverband die Sparpläne der schwarz-roten Koalition kritisiert und vor negativen Folgen wie weniger Praxen, schlechterer Versorgung und längeren Wartezeiten gewarnt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Andreas Gassen warnt vor schlechterer Patientenversorgung durch Sparpläne der Koalition.
  • Weniger verfügbare Termine und längere Wartezeiten werden erwartet.
  • Hausärzteverband kritisiert ebenfalls die Sparpläne und deren negative Folgen.

Warum ist das wichtig?

  • Warnung vor schlechterer Patientenversorgung durch Sparpläne
  • Weniger verfügbare Termine und längere Wartezeiten zu erwarten
  • Notwendigkeit, die Politik auf die Konsequenzen hinzuweisen

Wer ist betroffen?

  • Patienten
  • niedergelassene Ärzte
  • gesetzlich Krankenversicherte

Zahlen/Fakten?

  • Warnung vor schlechterer Patientenversorgung aufgrund von Sparplänen
  • Weniger verfügbare Termine und längere Wartezeiten zu erwarten
  • Vorschläge zur Effizienzsteigerung wurden gemacht, unklar, ob diese aufgegriffen werden

Wie geht’s weiter?

  • Abwarten, ob politische Vorschläge zur Effizienzsteigerung aufgegriffen werden
  • Beobachten der Auswirkungen der Sparpläne auf die Arztversorgung
  • Informieren der gesetzlich Krankenversicherten über Konsequenzen der Sparmaßnahmen
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