Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Umfragen in Deutschland: Juni 2026
Berlin () – Einen Monat vor der parlamentarischen Sommerpause gibt es in den Umfragen wenig Veränderung. Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die AfD laut der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Instituts Ipsos auf 27 Prozent (+1) und bliebe stärkste politische Kraft.
Die Union verharrt bei 23 Prozent, die Grünen erreichen wie im Vormonat 14 Prozent und liegen damit weiterhin vor der SPD mit 13 Prozent, die sich ebenfalls nicht bewegt. Die Linke hält ebenfalls ihr Niveau bei 12 Prozent.
Die FDP liegt unverändert bei 4 Prozent und bleibt damit auch nach der Wahl von Wolfgang Kubicki zum Parteivorsitzenden unter der Fünf-Prozent-Hürde. Das BSW stagniert bei 3 Prozent und würde den Einzug in den Bundestag ebenfalls verpassen. Alle sonstigen Parteien kommen zusammen nur noch auf 4 Prozent, und verlieren damit einen Zähler.
Parallel zur Sonntagsfrage hat Ipsos auch die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz und der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD erhoben. Der Anteil der eher Zufriedenen mit Kanzler Merz sinkt im Vergleich zum Vormonat um drei Prozentpunkte auf 15 Prozent. Die Bundesregierung wird ebenfalls nur von einer Minderheit positiv bewertet, hält sich im Vergleich zum Kanzler aber stabil auf niedrigem Niveau: Aktuell sind unverändert 17 Prozent der Deutschen mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden.
Ipsos hatte vom 5. bis 7. Juni genau 1.000 Wahlberechtigte in Deutschland befragt, das Ergebnis ist gewichtet nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region und Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz am 11.06.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- AfD erreicht in Umfrage 27 Prozent und bleibt stärkste politische Kraft
- Union stagnierend bei 23 Prozent, Grüne bei 14 Prozent und SPD bei 13 Prozent
- Zufriedenheit mit Kanzler Merz sinkt auf 15 Prozent; Bundesregierung erhält 17 Prozent Zustimmung
Warum ist das wichtig?
- Zeigt aktuelle politische Trends und Wählerpräferenzen in Deutschland.
- Gibt Einblicke in die Zufriedenheit der Bürger mit der Regierung und ihrem Kanzler.
- Wichtig für die Einschätzung zukünftiger Wahlergebnisse und politischer Entwicklungen.
Wer ist betroffen?
- AfD-Wähler
- Unzufriedene Bürger
- Wahlberechtigte in Deutschland
Zahlen/Fakten?
- AfD: 27 Prozent (+1)
- Union: 23 Prozent
- Zufriedenheit mit Kanzler Merz: 15 Prozent (Rückgang um 3 Prozentpunkte)
Wie geht’s weiter?
- AfD bleibt stärkste politische Kraft mit 27 Prozent.
- Union und SPD stagnieren, Grüne und Linke ebenfalls auf stabilem Niveau.
- Zufriedenheit mit Kanzler Merz und Bundesregierung bleibt niedrig.
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