Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Ansichten zur FDP in Berlin
Berlin () – Grünen-Politiker Robert Habeck hält Wolfgang Kubicki nicht für den Mann, der die FDP neu erfinden kann. „Er wird die FDP nicht zu der Partei machen, die Deutschland braucht“, sagte der frühere Vizekanzler dem „Spiegel“. An diesem Samstag wählt der Bundesparteitag der FDP eine neue Parteispitze – einziger Kandidat für den Vorsitz ist der bisherige Vize Wolfgang Kubicki.
Grundsätzlich sehe er in Deutschland eine wichtige Aufgabe für eine liberale Partei, so Habeck. „Ich will einmal sagen, dass ich glaube, dass es eine liberale Kraft in Deutschland braucht, und die haben wir nicht. Es gibt schon eine Aufgabe für eine liberale Partei in Deutschland, weil andere Parteien diese Lücke nicht so gut schließen können.“
Genau in diese Richtung entwickle sich die FDP aber nicht. „Ich sehe das mit großem Bedauern und großer Sorge“, sagte Habeck. Da gebe es im deutschen Parteiensystem „wirklich eine klaffende Lücke“, so Habeck. „Aber sie ist nicht zwischen Union und AfD, sondern die Lücke ist tatsächlich im Zentrum der Demokratie.“
Zum Kurs des 74-jährigen Kubicki sagte Habeck, es könne zwar sein, dass dessen trotziges „Man wird ja wohl noch sagen dürfen“-Auftreten kurzfristig Stimmen bringe. „Vielleicht wandern dann ein paar Stimmen von der AfD zur FDP, vielleicht ein paar Stimmen von der Union zur FDP“, so Habeck. „Aber das ist nicht die liberale Kraft, die dieses Land braucht.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wolfgang Kubicki am 30.05.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Robert Habeck hält Wolfgang Kubicki nicht für geeignet, die FDP neu zu erfinden.
- Der Bundesparteitag der FDP wählt einen neuen Vorsitzenden, wobei Kubicki der einzige Kandidat ist.
- Habeck sieht eine Lücke im deutschen Parteiensystem, die die FDP nicht schließt.
Warum ist das wichtig?
- Bedarf an einer liberalen Kraft in Deutschland
- Lücke im politischen System zwischen den Parteien
- Befürchtung, dass FDP unter Kubicki nicht die notwendige Rolle einnehmen wird
Wer ist betroffen?
- Robert Habeck
- Wolfgang Kubicki
- FDP
Zahlen/Fakten?
- Wolfgang Kubicki ist einziger Kandidat für den FDP-Vorsitz.
- Robert Habeck glaubt nicht, dass Kubicki die FDP neu erfinden kann.
- Es besteht eine "klaffende Lücke" im deutschen Parteiensystem.
Wie geht’s weiter?
- Wahl einer neuen Parteispitze bei der FDP am Samstag
- Robert Habeck sieht Bedarf für eine liberale Kraft in Deutschland
- Sorgen über die Entwicklung der FDP und deren Kurs
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