German Marshall Fund kritisiert Macrons Russland-Vorstoß

12. Februar 2026
1 min Lesezeit

German Marshall Fund kritisiert Macrons Russland-Vorstoß

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Macron unter Beschuss in Washington

Washington () – Die Präsidentin der transatlantischen Denkfabrik German Marshall Fund (GMF), Alexandra de Hoop Scheffer, hat scharfe Kritik am französischen Präsidenten Emmanuel Macron geübt. „Die Kontakte Frankreichs zu Moskau sind diplomatisches Theater“, sagte sie dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe).

Macron habe selbst eingeräumt, dass Russland keine echte Bereitschaft zu ernsthaften Verhandlungen über einen Waffenstillstand mit der zeige. Trotzdem habe Macron kürzlich einen europäischen Dialog mit Russland gefordert und seinen Sicherheitsberater für Gespräche nach Moskau entsandt. „Das ist Show, kein Fortschritt“, so de Hoop Scheffer.

Solche Alleingänge seien kurz vor der Münchner Sicherheitskonferenz, auf der Europa Geschlossenheit demonstrieren will, gefährlich. „ agiert als selbsternannter europäischer Gesprächspartner, anstatt zuerst eine einheitliche Position zu erarbeiten. Das führt genau zu der Zersplitterung, die Moskau ausnutzt.“ Europa müsse „die Disziplin aufbringen“, im Verhältnis zu Russland mit einer Stimme zu sprechen, kritisierte die GMF-Präsidentin. „Derzeit gibt es diese Einheit nicht.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Emmanuel Macron und Friedrich Merz am 12.02.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Alexandra de Hoop Scheffer kritisiert Emmanuel Macrons Diplomatie mit Russland.
  • Macron fordert einen europäischen Dialog mit Russland, obwohl er die mangelnde Verhandlungsbereitschaft Russlands erkannt hat.
  • Solche Alleingänge könnten die Einheit Europas gefährden.

Warum ist das wichtig?

  • Förderung einer einheitlichen europäischen Strategie gegenüber Russland
  • Vermeidung von Zersplitterung der europäischen Außenpolitik
  • Notwendigkeit für geschlossenes Auftreten vor bedeutenden internationalen Konferenzen

Wer ist betroffen?

  • Alexandra de Hoop Scheffer
  • Emmanuel Macron
  • Europa

Zahlen/Fakten?

  • Alexandra de Hoop Scheffer kritisiert Emmanuel Macron scharf.
  • Macron fordert europäischen Dialog mit Russland trotz fehlender Gesprächsbereitschaft.
  • Europa muss im Verhältnis zu Russland mit einer Stimme sprechen, derzeit keine Einheit vorhanden.

Wie geht’s weiter?

  • Europa muss eine einheitliche Position im Verhältnis zu Russland entwickeln.
  • Frankreichs Alleingänge gefährden die angekündigte Geschlossenheit vor der Münchner Sicherheitskonferenz.
  • Notwendigkeit, mit einer Stimme zu sprechen, um Moskaus Zersplitterungstaktiken entgegenzuwirken.
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