Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Umfragen zur Wählergunst in Berlin
Berlin () – Die AfD hat in der von Forsa gemessenen Wählergunst einen Prozentpunkt zur Vorwoche abgegeben, liegt aber weiter klar vor der Union. In der wöchentlichen Erhebung für die Sender RTL und ntv kommt sie auf 27 Prozent. Besonders hohe Werte erzielt die AfD dabei unter Arbeitern (48 Prozent), Selbständigen (41 Prozent) und Männern (35 Prozent).
Die Union verharrt mit 22 Prozent weiterhin deutlich dahinter. Die Grünen können hingegen einen Punkt zulegen und liegen nun bei 15 Prozent. Für alle anderen Parteien bleiben die Werte unverändert. Die SPD steht weiter bei 12 Prozent, die Linke bei 11 Prozent, die FDP bei 4 Prozent und das BSW bei 3 Prozent.
Mit 13 Prozent (-2) liegt aktuell die AfD auch bei der politischen Kompetenz trotz Verlusten vorne. Knapp dahinter liegt die Union mit 12 Prozent (-1). Unverändert trauen 8 Prozent den Grünen, 5 Prozent der SPD und 4 Prozent der Linken am ehesten zu, mit den Problemen im Land am besten fertig zu werden. Eine Mehrheit von 55 Prozent (+2) traut allerdings keiner Partei zu, die Probleme im Land lösen zu können.
Die Zufriedenheitswerte für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bleiben, wie bereits in den letzten drei Wochen, auch weiterhin nahezu unverändert. Nur 14 Prozent der Bundesbürger sind mit seiner Arbeit zufrieden, während weiterhin 84 Prozent (-1) unzufrieden mit dem Bundeskanzler sind.
Für die Erhebung wurden vom 19. bis 22. Mai insgesamt 2.002 Personen befragt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Alice Weidel und Tino Chrupalla (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- AfD verliert einen Prozentpunkt, bleibt mit 27 Prozent vor der Union.
- Die Grünen steigen auf 15 Prozent, SPD und Linke stagnieren.
- Mehrheit von 55 Prozent sieht keine Partei in der Lage, die Probleme im Land zu lösen.
Warum ist das wichtig?
- Wählergunst zeigt verschobene Machtverhältnisse im politischen Spektrum.
- AfD zeigt überdurchschnittliche Unterstützung bei bestimmten Gruppen.
- Unzufriedenheit mit aktuellen Führungspersönlichkeiten spiegelt Problembewusstsein der Bevölkerung wider.
Wer ist betroffen?
- Arbeiter
- Selbständige
- Männer
Zahlen/Fakten?
- AfD: 27 Prozent (-1)
- Union: 22 Prozent
- Grüne: 15 Prozent (+1)
- Zufriedenheit mit Friedrich Merz: 14 Prozent
- Gesamtbefragte: 2.002 Personen
Wie geht’s weiter?
- AfD bleibt trotz Rückgang der Wählergunst vor der Union
- Grüne legen zu, die Union stagnieren
- Mehrheit sieht keine Partei in der Lage, Probleme zu lösen
