Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine
Luxemburg () – Die Europäische Union hat am Montag die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine offiziell begonnen.
EU-Ratspräsident Antonio Costa sprach von einem „historischen Tag“. Vertreter beider Seiten starteten in Luxemburg die Gespräche zum ersten Themenblock, der sich mit dem Justizsystem, dem Grundwerteschutz und der Sicherheit befasst. Kandidatenländer müssen dabei nachweisen, dass ihre Rechtssysteme, der Grenzschutz und die Polizei den EU-Standards entsprechen.
Der Beginn der Verhandlungen gilt als wichtiges Zeichen an die Ukraine, dass sich ihre Reformanstrengungen lohnen. Das von Russland angegriffene Land muss im Zuge der vermutlich jahrelangen Verhandlungen zeigen, dass es reif für einen EU-Beitritt ist. Dafür sind auch noch zahlreiche weitere Reformen, insbesondere im Bereich der Korruptionsbekämpfung, erforderlich.
Am Abend sollten auch die Beitrittsverhandlungen mit Moldau beginnen, das ebenfalls zwei Jahre auf den Gesprächsbeginn warten musste. Der neue ungarische Ministerpräsident Péter Magyar hatte eine Einigung mit der Ukraine über die Minderheitenrechte der ethnischen Ungarn zur Bedingung für die Zustimmung zu den EU-Beitrittsgesprächen gemacht. Neben der Ukraine und Moldau streben auch die Westbalkanländer in die EU. Montenegro ist dabei am weitesten fortgeschritten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Fahnen von Deutschland, Ukraine und der EU (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die EU hat offiziell die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine begonnen.
- Gespräche konzentrieren sich auf das Justizsystem, Grundwerteschutz und Sicherheit.
- Weitere Reformen, insbesondere zur Korruptionsbekämpfung, sind notwendig.
Warum ist das wichtig?
- Bedeutung der Beitrittsverhandlungen als Zeichen für Ukrainische Reformanstrengungen
- Erfüllung der EU-Standards für Rechtssystem und Sicherheit als Voraussetzung für den Beitritt
- Start der Gespräche mit Moldau zeigt EU-Engagement in der Region
Wer ist betroffen?
- Ukraine
- Moldau
- Westbalkanländer (insbesondere Montenegro)
Zahlen/Fakten?
- Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine offiziell begonnen.
- Gespräche im ersten Themenblock zu Justizsystem, Grundwerteschutz und Sicherheit.
- Moldau startet ebenfalls Beitrittsverhandlungen, nachdem es zwei Jahre gewartet hat.
Wie geht’s weiter?
- Weitere Reformen zur Korruptionsbekämpfung notwendig
- Verhandlungen werden voraussichtlich jahrelang dauern
- Begin der Beitrittsverhandlungen mit Moldau ebenfalls geplant
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