Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik in Berlin: Kritik an CDU-Kandidaten
Berlin () – Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Katharina Dröge, hat ihre Fraktionskollegin Zoe Mayer gegen Kritik wegen der Wiederveröffentlichung eines acht Jahre alten Videos des baden-württembergischen CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel verteidigt.
„Wenn nach dem Fehlverhalten eines Mannes ausgerechnet die Frau angegriffen wird, die darauf aufmerksam macht, läuft etwas grundlegend falsch“, sagte Dröge dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland„. „Das sendet die Botschaft an viele junge Frauen: Schweigt lieber, sonst werdet ihr selbst zum Problem erklärt.“ Schließlich habe Hagel selbst seine Aussagen „Mist“ genannt, fügte Dröge hinzu. „Damit war eigentlich alles gesagt.“
Der Clip zeigt den damals 29-jährigen christdemokratischen Generalsekretär und späteren Spitzenkandidaten Manuel Hagel bei einem Interview in einer Ulmer Gaststätte. Er berichtet darin von einem Besuch an einer Realschule. In der Klasse hätten damals 80 Prozent Mädchen gesessen. „Also da gibt`s für 29-jährige Abgeordnete schlimmere Termine als diesen“, sagte Hagel in dem Video. Dann geht er auf eine Schülerin näher ein mit den Worten: „Ich werd`s nie vergessen, die erste Frage, sie hieß Eva, braune Haare, rehbraune Augen.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Manuel Hagel am 09.03.2026 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Katharina Dröge verteidigt Zoe Mayer gegen Kritik wegen eines alten Videos von Manuel Hagel.
- Dröge kritisiert, dass die Frau angegriffen wird, wenn auf das Fehlverhalten eines Mannes hingewiesen wird.
- Manuel Hagel bezeichnete seine Aussagen als "Mist".
Warum ist das wichtig?
- Verteidigung von Zoe Mayer zeigt Unterstützung für Frauen, die Fehlverhalten aufzeigen
- Kritik an der Angreifbarkeit von Frauen signalisiert, dass Missstände nicht ignoriert werden sollten
- Förderung eines klimafreundlicheren politischen Diskurses durch öffentliche Auseinandersetzung mit Geschlechterfragen
Wer ist betroffen?
- Katharina Dröge
- Zoe Mayer
- Manuel Hagel
Zahlen/Fakten?
- 80 Prozent Mädchen in der Klasse
- Hagel war damals 29 Jahre alt
- Video ist acht Jahre alt
Wie geht’s weiter?
- Fortdauernde Debatte über das Video und die Reaktion darauf
- Mögliche politische Konsequenzen für Manuel Hagel
- Diskussion über den Umgang mit Fehlverhalten in der Politik
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