Dobrindt will bessere Abstimmung in Koalition

13. November 2025
1 min Lesezeit

Dobrindt will bessere Abstimmung in Koalition

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politische Zusammenarbeit in Deutschland gefordert

() – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Koalition von Union und SPD zu besserer Zusammenarbeit aufgerufen. Er rate dazu, „Versuche, den jeweils anderen zu überfordern, einfach zu unterlassen“, sagte er dem „Spiegel“. „Wir alle haben Belastungsgrenzen, und gleichzeitig muss jede Partei Erfolge vorweisen können.“ Manchmal reiche es auch schon, „nicht gleich jeden leicht zu formulierenden Vorwurf bereitwillig aufzunehmen“.

Manche Hürden hätte die Koalition laut Dobrindt „deutlich eleganter“ nehmen können. „Die Richterwahl im Sommer etwa oder die Senkung der Stromsteuer.“ Das sei nicht so gut gelaufen und habe zu Unverständnis in der Bevölkerung geführt. Die Koalition müsse ihre Prozesse verbessern, forderte der CSU-Politiker. „Es geht um Regierung, Fraktionen und Koalition, die synchron funktionieren müssen.“

Dobrindt warnte mit Blick auf die Umfragewerte der AfD, es werde nicht gelingen, die radikalen Kräfte zurückzudrängen, wenn „wir in der Koalition einander mit Stilvorwürfen überziehen. Das gelingt nur, wenn wir bei den Inhalten liefern“. Verweise aus konservativen Kreisen auf rechnerisch mögliche andere Mehrheiten wies er zurück. „Das ist nicht konservativ, das ist selbstzerstörerisch“, sagte Dobrindt. „Die Mitte der Politik muss erfolgreich sein. Das ist der einzige Weg. Alles andere ist ausgeschlossen.“ Die Mitte der Politik in habe „die Chance, jetzt erfolgreich zu sein, oder es wird diese Mitte der Politik so nicht mehr geben“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Alexander Dobrindt, Friedrich Merz und Jens Spahn am 13.11.2025

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Alexander Dobrindt fordert bessere Zusammenarbeit zwischen Union und SPD.
  • Er kritisiert die Handhabung wichtiger Themen wie Richterwahl und Stromsteuersenkung.
  • Dobrindt warnt vor dem Einfluss der AfD und plädiert für inhaltliche Erfolge der Koalition.

Warum ist das wichtig?

  • Notwendigkeit einer besseren Zusammenarbeit in der Koalition zur Vermeidung von Überforderung
  • Verbesserung der Regierungsprozesse zur Steigerung des Vertrauens der Bevölkerung
  • Erhöhung der Chancen der politischen Mitte zur Stabilisierung der Koalition und Verhinderung des Aufstiegs radikaler Kräfte

Wer ist betroffen?

  • Koalition von Union und SPD
  • Bevölkerung
  • AfD

Zahlen/Fakten?

  • Dobrindt fordert bessere Zusammenarbeit der Koalition von Union und SPD
  • Warnt, dass Umfragewerte der AfD nicht sinken werden, wenn Konflikte in der Koalition bestehen
  • Betont, dass die Mitte der Politik in Deutschland erfolgreich sein muss, sonst ist sie gefährdet

Wie geht’s weiter?

  • Verbesserung der Zusammenarbeit in der Koalition anstreben
  • Belastungsgrenzen der Parteien respektieren und konstruktive Kommunikation fördern
  • Notwendigkeit von inhaltlichen Erfolgen zur Abwehr radikaler Kräfte betonen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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