Dobrindt wertet Maßnahmen gegen Reichsbürger als Erfolg

9. Juni 2026
1 min Lesezeit

Dobrindt wertet Maßnahmen gegen Reichsbürger als Erfolg

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politische Entwicklungen in Berlin zu Kriminalität

() – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) wertet die in den vergangenen Jahren auf den Weg gebrachten Maßnahmen gegen die Reichsbürger-Szene als Erfolg.

„Ich glaube, dass wir feststellen können, dass wir bei dem Thema Reichsbürger in der Vergangenheit Erfolge zu verzeichnen haben“, sagte der CSU-Politiker am Dienstag der . „Wir haben einen Schwerpunkt in der Vergangenheit ja auch da gesetzt, den Entwicklungen etwas entgegenzuhalten. Das ist funktionsfähig und das hat auch abschreckende Wirkung.“

Als Beispiele nannte Dobrindt das Verbot vom „Königreich “ und anderer Reichsbürger-Gruppierungen. „Das ist in der Szene, glaube ich, angekommen, und das spiegelt sich auch in den Zahlen wider“, sagte Dobrindt mit Blick auf die neue Statistik zur politisch motivierten Kriminalität. „Das wird nicht dazu führen, dass diese Szene komplett verschwindet, aber es ist zurzeit eine Szene, bei der wir feststellen können, dass sie zumindest nicht aufwachsend ist, was ich für einen großen Vorteil und eine positive Entwicklung halte.“

Auch BKA-Präsident Holger Münch verwies darauf, dass man bei den Reichsbürgern einen Rückgang beim Organisationsgrad beziehungsweise auch bei den Straftaten verzeichnet habe. „Einer der großen Effekte war sicherlich auch das große Verfahren, das wir vor drei Jahren geführt haben.“ Da sei man gegen eine große Zahl von Reichsbürgern parallel vorgegangen, mit über 700 Beschuldigten am Ende, sagte Münch der . „Und die Verfahren laufen ja zum Teil heute noch. Also der Verfolgungsdruck ist noch da.“

Laut den am Dienstag in Berlin vorgestellten bundesweiten Fallzahlen zur politisch motivierten Kriminalität 2025 wurden im vergangenen Jahr insgesamt 666 Straftaten in dem Bereich „Reichsbürger/Selbstverwalter“ gemeldet. Dies bedeutet nach 995 Fällen 2024 einen Rückgang um 33,07 Prozent (2024 zu 2023: Rückgang um 23,46 Prozent). Deliktische Schwerpunkte waren Nötigungen/Bedrohungen (2025: 204; 2024: 308) sowie Beleidigungen (2025: 147; 2024: 224). Im Jahr 2025 wurden 79 Gewaltdelikte (2024: 131) in dem Bereich gemeldet. Dies bedeutete einen Rückgang um 39,69 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Deliktische Schwerpunkte der Gewaltdelikte waren Widerstandsdelikte (2025: 41; 2024: 66) und Erpressungen (2025: 29; 2024: 50).

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Vorstellung Statistik politisch motivierte Kriminalität (PKM) am 09.06.2026

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Alexander Dobrindt wertet Maßnahmen gegen Reichsbürger als Erfolg.
  • Rückgang der Straftaten im Bereich "Reichsbürger/Selbstverwalter" um 33,07 Prozent im Jahr 2025.
  • BKA-Präsident Münch berichtet von gesunkenem Organisationsgrad und weniger Straftaten unter Reichsbürgern.

Warum ist das wichtig?

  • Erfolge bei der Eindämmung der Reichsbürger-Szene verzeichnet.
  • Rückgang in der Zahl der Straftaten und des Organisationsgrades dokumentiert.
  • Abschreckende Wirkung der durchgeführten Maßnahmen festgestellt.

Wer ist betroffen?

  • Reichsbürger-Szene
  • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt
  • BKA-Präsident Holger Münch

Zahlen/Fakten?

  • 666 Straftaten im Bereich "Reichsbürger/Selbstverwalter" 2025
  • Rückgang um 33,07 Prozent im Vergleich zu 995 Fällen 2024
  • 79 Gewaltdelikte 2025, Rückgang um 39,69 Prozent im Vergleich zu 131 Fällen 2024

Wie geht’s weiter?

  • Fortsetzung der Maßnahmen gegen die Reichsbürger-Szene
  • Weitere Verfolgung von Straftaten und Aufrechterhaltung des Verfolgungsdrucks
  • Beobachtung der Entwicklung in der Szene und Anpassung der Strategien
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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