Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheitspolitik in Berlin: Hybride Bedrohungen
Berlin () – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht Deutschland zunehmend hybriden Bedrohungen ausgesetzt. Mit dem neuen „Gemeinsamen Zentrum zur Abwehr Hybrider Bedrohungen“ (GAZ Hybrid) würden die Kräfte von Bund und Ländern gebündelt, sagte er der „Welt am Sonntag“.
„Hybride Bedrohungen sind längst Teil unserer Alltagsbedrohung“, so Dobrindt. Man sichere damit die Stabilität der Infrastruktur, des Wirtschaftsstandortes und schütze die Demokratie. Durch gemeinsame Lagebilder, Informationsaustausch und koordinierte Reaktionen werde die Widerstandsfähigkeit Deutschlands erhöht.
Das neue Zentrum nimmt am Dienstag in Berlin seine Arbeit auf. Die beim Bundesamt für Verfassungsschutz angesiedelte Einrichtung soll Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern bei der Bekämpfung von Spionage, Sabotage, Desinformation, Proliferation, transnationaler Repression und Staatsterrorismus enger vernetzen. Ziel ist es, Bedrohungen frühzeitig zu erkennen, zu analysieren und koordinierte Gegenmaßnahmen zu ermöglichen.
Nach Informationen der „Welt am Sonntag“ beteiligen sich an dem GAZ Hybrid das Bundeskriminalamt, die Bundespolizei, Verfassungsschutzbehörden von Bund und Ländern, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, der Bundesnachrichtendienst, der Militärische Abschirmdienst, Landeskriminalämter, der Generalbundesanwalt sowie die Generalzolldirektion. Die Zusammenarbeit wird in fünf Arbeitsgruppen organisiert: „Lage“, „Operativer Informationsaustausch“, „Desinformation und Einflussnahme“, „Wirtschaft“ sowie „Analyse und Berichtswesen“. Die Behörden sollen dort Erkenntnisse austauschen, Bedrohungen gemeinsam bewerten und koordinierte Reaktionen auf hybride Angriffe vorbereiten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Alexander Dobrindt (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesinnenminister Alexander Dobrindt kündigt neues "Gemeinsames Zentrum zur Abwehr Hybrider Bedrohungen" (GAZ Hybrid) an.
- Zentrum beginnt am Dienstag in Berlin und bündelt Kräfte von Bund und Ländern zur Bekämpfung hybrider Bedrohungen.
- Beteiligte Institutionen sind u.a. Bundeskriminalamt, Bundespolizei und Verfassungsschutzbehörden.
Warum ist das wichtig?
- Bündelung der Sicherheitskräfte von Bund und Ländern zur effektiveren Bekämpfung hybrider Bedrohungen
- Sicherheit der Infrastruktur, des Wirtschaftsstandorts und der Demokratie wird erhöht
- Frühzeitige Erkennung und koordinierte Gegenmaßnahmen gegen unterschiedliche Bedrohungen
Wer ist betroffen?
- Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern
- Bundesinnenminister Alexander Dobrindt
- Bevölkerung in Deutschland
Zahlen/Fakten?
- GAZ Hybrid nimmt am Dienstag in Berlin seine Arbeit auf
- Beteiligte Institutionen: Bundeskriminalamt, Bundespolizei, Verfassungsschutzbehörden, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bundesnachrichtendienst, Militärischer Abschirmdienst, Landeskriminalämter, Generalbundesanwalt, Generalzolldirektion
- Fünf Arbeitsgruppen: "Lage", "Operativer Informationsaustausch", "Desinformation und Einflussnahme", "Wirtschaft", "Analyse und Berichtswesen"
Wie geht’s weiter?
- GAZ Hybrid nimmt seine Arbeit am Dienstag in Berlin auf
- Sicherheitsbehörden sollen Bedrohungen frühzeitig erkennen und koordinierte Maßnahmen ermöglichen
- Zusammenarbeit in fünf Arbeitsgruppen organisiert
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