Politik: AfD und BSW nach Wahlen
Berlin () – AfD-Chef Tino Chrupalla hält sich mit Blick auf eine mögliche Zusammenarbeit seiner Partei mit dem BSW nach den Landtagswahlen im Herbst bedeckt. Das BSW hatte sich zuvor in einem Brief an die AfD-Spitze gewandt und dort die Ablehnung der sogenannten Brandmauer deutlich gemacht.
Wenn jemand mit der AfD reden wolle, dann setze man sich mit denjenigen an den Tisch, sagte Chrupalla im Deutschlandfunk. „Aber wir warten jetzt erst mal die Landtagswahl auch in Sachsen-Anhalt ab. Wie am Ende das Ergebnis aussieht, ob das BSW überhaupt in den Landtag einzieht, ob die SPD einzieht, wie die Mehrheitsverhältnisse aussehen.“ Am Ende müsse sich auch das BSW erst mal selbst ehrlich machen. „Also da redet zum Beispiel das BSW in Mecklenburg-Vorpommern anders als zum Beispiel das BSW in Thüringen„, sagte der AfD-Chef.
„Ich sehe da noch überhaupt keine Einheitlichkeit“, fügte er hinzu. „Und ich hätte mir gewünscht, bevor man überhaupt so einen Brief auch in die Öffentlichkeit wohlgemerkt gibt, dass man das vielleicht erst mal intern an die AfD-Vorsitzenden schickt und vielleicht ein Gespräch führt, bevor man das über die Öffentlichkeit macht.“ Letztendlich hoffe die AfD, dass sie in Mecklenburg-Vorpommern oder in Sachsen-Anhalt die absolute Mehrheit gewinne und keinen Koalitionspartner brauche, so Chrupalla.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Tino Chrupalla am 07.07.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- AfD-Chef Tino Chrupalla hält sich zu einer möglichen Zusammenarbeit mit dem BSW nach den Landtagswahlen im Herbst bedeckt
- Er betont, man solle erst die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt abwarten und äußert Zweifel an der Einheitlichkeit der BSW-Positionen zwischen Bundesländern
- Chrupalla hofft, dass die AfD in Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt eine absolute Mehrheit erreicht und keinen Koalitionspartner braucht
Warum ist das wichtig?
- Entscheidungshilfe für die Frage, ob und unter welchen Bedingungen eine mögliche Zusammenarbeit zwischen AfD und BSW nach den Landtagswahlen zustande kommt
- Bedeutung der Wahlergebnisse und Mehrheitsverhältnisse für Koalitions- oder Partnernotwendigkeit
- Hinweis auf uneinheitliche Positionen des BSW je nach Bundesland, was die Abstimmung politischer Inhalte beeinflussen könnte
Wer ist betroffen?
- Tino Chrupalla (AfD-Chef)
- Das BSW (Parteispitze, BSW in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen)
Zahlen/Fakten?
- Herbst-Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt als Zeitpunkt für weitere Gespräche mit dem BSW
- Abwarten, ob das BSW in den Landtag einzieht, ob die SPD einzieht und wie die Mehrheitsverhältnisse aussehen
- Hoffnung auf absolute Mehrheit in Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt, um keinen Koalitionspartner zu benötigen
Wie geht’s weiter?
- Chrupalla wartet erst die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt ab, um danach das weitere Vorgehen zu beurteilen
- Es gebe beim BSW noch keine Einheitlichkeit; die AfD erwartet Klärung und eine intern abgestimmte Vorgehensweise statt öffentlicher Briefe
- Die AfD hofft auf eine absolute Mehrheit in Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt, sodass kein Koalitionspartner nötig ist
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