CDU-Politiker gibt Widerstand gegen Rentenpaket auf

2. Dezember 2025
1 min Lesezeit

CDU-Politiker gibt Widerstand gegen Rentenpaket auf

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik in Berlin: Kölbls Entscheidung zum Rentenpaket

Berlin () – Der CDU-Abgeordnete Daniel Kölbl hat angekündigt, dass er gegen seine eigene Überzeugung für das Rentenpaket der Bundesregierung stimmen werde. „Ich bin nicht glücklich mit meiner Entscheidung, aber ich halte sie für erforderlich“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochsausgabe).

Es „spielt eine Rolle“, dass man sich das Verhältnis zu Kanzler und Fraktion nicht verscherzen wolle, sagte Kölbl. Zudem sei es „nicht einfach“, die eigene Überzeugung, die Haltung der Partei im Wahlkreis und die Haltung der Partei im Bund gegeneinander abzuwägen, sagte er.

Letztlich brauche es in unruhigen Zeiten eine stabile Regierung. „Meine Zustimmung zum Rentenpaket schien mir notwendig für diese Stabilität“, so Kölbl.

Von der SPD sei er enttäuscht, führte Kölbl aus. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir parlamentarische Gepflogenheiten wahren und uns auch für dieses Gesetz mögliche Änderungen im Bundestag offenhalten. Ich bin auch irritiert davon, dass Bärbel Bas die Arbeitgeber mitten in einer Wirtschaftskrise als Gegner beschreibt und Teile ihrer Partei Änderungen beim Bürgergeld fordern“, sagte er.

„Bei mir ist Vertrauen in die SPD verloren gegangen, aufgebraucht ist es aber nicht. Wir sind dazu verdammt, dass diese Regierung funktioniert“, sagte Kölbl. „Wir ziehen das jetzt durch, aber die SPD wird mit dieser Methode nicht immer durchkommen.“

Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD vereinbart, die Rente über die Legislaturperiode hinaus stabil zu halten. „Wir werden die Alterssicherung für alle Generationen auf verlässliche Füße stellen“, heißt es darin. „Deshalb werden wir das Rentenniveau bei 48 Prozent gesetzlich bis zum Jahr 2031 absichern. Die Mehrausgaben, die sich daraus ergeben, gleichen wir mit Steuermitteln aus. Am Nachhaltigkeitsfaktor halten wir grundsätzlich fest.“ Zudem wurde vereinbart, dass in einer Rentenkommission bis zur Mitte der Legislatur „eine neue Kenngröße für ein Gesamtversorgungsniveau über alle drei Rentensäulen“ geprüft werden soll.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Daniel Kölbl (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Daniel Kölbl wird gegen seine Überzeugung für das Rentenpaket der Bundesregierung stimmen.
  • Er sieht die Zustimmung als notwendig für die Stabilität der Regierung.
  • Kölbl äußert Enttäuschung über die SPD und verliert Vertrauen in sie.

Warum ist das wichtig?

  • Stabile Regierung in unruhigen Zeiten erforderlich
  • Abwägen zwischen persönlicher Überzeugung und Parteihaltung wichtig
  • Vertrauen in die SPD beeinträchtigt, aber Kooperation notwendig

Wer ist betroffen?

  • Daniel Kölbl, CDU-Abgeordneter
  • SPD
  • Regierung und Koalitionspartner

Zahlen/Fakten?

  • Zustimmung zum Rentenpaket für Stabilität erforderlich
  • Rentenniveau bis 2031 gesetzlich bei 48 Prozent absichern
  • Prüfung einer neuen Kenngröße für Gesamtversorgungsniveau in Rentenkommission

Wie geht’s weiter?

  • Kölbl stimmt für das Rentenpaket trotz eigener Bedenken.
  • Er sieht Notwendigkeit zur Stabilität der Regierung.
  • Vertrauen in die SPD ist beeinträchtigt, aber es besteht Wille zur Zusammenarbeit.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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