Bürgergeld: Amthor begrüßt Debatte über Arbeitspflicht

10. Februar 2026
1 min Lesezeit

Bürgergeld: Amthor begrüßt Debatte über Arbeitspflicht

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Sozialpolitik in Deutschland: Bürgergeld und Arbeitspflichten

() – Philipp Amthor (CDU), Staatssekretär im Ministerium für Digitales, begrüßt den Vorschlag des Ministerpräsidenten von , Sven Schulze (CDU), dass Bürgergeldempfänger, die dazu in der Lage sind, für kommunale Aufgaben herangezogen werden.

„Ich finde, auch da ist es eine Frage der Gerechtigkeit, darüber zu reden, dass diejenigen, die arbeiten können und etwas beitragen können, auch zu unserem Sozialstaat, das auch tun“, sagte Amthor der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv am Dienstag. „Die Diskussion fügt sich natürlich in eine gesamte Debatte, die wir jetzt ja auch führen, über die Reform und Zukunft des Bürgergeldes. `Neue Grundsicherung` ist ja unser Konzept, das eben schon darauf setzt, den Sozialstaat zu erhalten, aber dafür zu sorgen, und das ist eine Frage der Gerechtigkeit gegenüber denjenigen, die den Sozialstaat erarbeiten, dass diejenigen, die etwas beitragen können, das auch tun“, so der CDU-Politiker weiter.

Nach Artikel 12 des Grundgesetzes darf in niemand zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden. Die einzigen Ausnahmen hiervon sind gerichtlich angeordnete Freiheitsentziehungen und eine allgemeine, für alle gleiche, öffentliche Dienstpflicht. Bürgergeldempfänger können nach Paragraf 16d SGB II zu sogenannten Arbeitsgelegenheiten verpflichtet werden. Sie sollen dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit dienen. Die Teilnahme gilt als Mitwirkungspflicht und kann bereits jetzt mit einer Kürzung des Bürgergeldes sanktioniert werden.

Eine strengere Arbeitspflicht hatte zuerst die AfD-Bundestagsfraktion ins Spiel gebracht. Im Oktober 2023 hatte sie vorgeschlagen, dass Arbeitslosengeldempfänger, die „Bürgerarbeit“ verweigern, statt Barmitteln nur noch Sachdienstleistungen erhalten sollen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jobcenter (Archiv)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,3/5 (16 Bewertungen)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Philipp Amthor unterstützt Vorschlag zur Heranziehung von Bürgergeldempfängern für kommunale Aufgaben.
  • Diskussion über Reform und Zukunft des Bürgergeldes, mit Hinblick auf Gerechtigkeit.
  • AfD schlägt strengere Arbeitspflicht und Sachdienstleistungen für Bürgerarbeit verweigernde Arbeitslosengeldempfänger vor.

Warum ist das wichtig?

  • Förderung der Eigenverantwortung und Gerechtigkeit im Sozialstaat
  • Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit von Bürgergeldempfängern
  • Diskussion über Reform und Zukunft des Bürgergeldes

Wer ist betroffen?

  • Bürgergeldempfänger
  • Arbeitslosengeldempfänger
  • gemeinnützige Tätigkeiten in Kommunen

Zahlen/Fakten?

  • Artikel 12 des Grundgesetzes: Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, mit Ausnahmen.
  • Bürgergeldempfänger können nach Paragraf 16d SGB II zu Arbeitsgelegenheiten verpflichtet werden.
  • Teilnahme gilt als Mitwirkungspflicht und kann mit Kürzung des Bürgergeldes sanktioniert werden.

Wie geht’s weiter?

  • Diskussion über Reform des Bürgergeldes und neue Grundsicherung
  • Bürgergeldempfänger könnten für kommunale Aufgaben herangezogen werden
  • Vorschlag zur Einführung von Sachdienstleistungen statt Barmitteln bei Verweigerung der Bürgerarbeit
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Don't Miss