Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Migrationspolitik und Rückführungen in Deutschland
Berlin () – Deutschland schiebt laut der Bundesregierung deutlich mehr Menschen ab als zuletzt.
Das geht aus Zahlen des Bundesinnenministeriums hervor, über die die „Welt“ berichtet. Im Jahr 2025 wurden demnach rund 23.000 Menschen aus Deutschland abgeschoben. Das sind 15 Prozent mehr als noch im Vorjahr 2024 (rund 20.000) und rund 45 Prozent mehr als 2023 (ca. 16.000).
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte der „Welt“: „Mehr Rückführungen, weniger Pull-Faktoren, wirksame Kontrollen: Wir schaffen migrationspolitisch Ordnung. Die Migrationswende wirkt.“
Am Mittwoch hatte die Bundesregierung zudem einen weiteren syrischen Straftäter abgeschoben. Die Rückführung erfolgte per Linienflug nach Damaskus. Der Mann, der zuletzt in Baden-Württemberg gelebt hatte, war in Deutschland mehrfach straffällig geworden. Ein Gericht hatte ihn wegen zahlreicher Betäubungsmitteldelikte zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Innenministerium (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesregierung schiebt deutlich mehr Menschen ab als in den Vorjahren.
- Im Jahr 2025 wurden rund 23.000 Menschen abgeschoben, 15% mehr als 2024.
- Bundesinnenminister Dobrindt betont die Wirksamkeit der Migrationspolitik.
Warum ist das wichtig?
- Zunahme der Abschiebungen zeigt eine striktere Migrationspolitik.
- Rückführungen sollen Migration regulieren und Ordnung schaffen.
- Aktuelle Zahl an Abschiebungen könnte als Signal für andere Migranten dienen.
Wer ist betroffen?
- abgeschobene Menschen
- syrischer Straftäter
- Bürger aus Deutschland
Zahlen/Fakten?
- 23.000 Menschen wurden 2025 aus Deutschland abgeschoben
- 15 Prozent mehr als 2024 (20.000)
- 45 Prozent mehr als 2023 (16.000)
Wie geht’s weiter?
- Weiterführende Maßnahmen zur Migrationskontrolle sind geplant.
- Zusätzliche Abschiebungen von straffälligen Ausländern werden erwartet.
- Fortsetzung der Rückführungsaktionen nach Syrien und anderen Herkunftsländern.
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