Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheitspolitik in Deutschland: AfD-Bedenken
Berlin () – Der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Holger Münch, warnt vor den Folgen einer AfD-Regierungsbeteiligung. „Was passiert, sollte die AfD im nächsten Jahr in einem Bundesland in eine Regierungsverantwortung kommen? Welche Risiken bestehen und wie kann man damit umgehen?“, sagte Münch dem „Tagesspiegel“. Der BKA-Präsident warnte: „Die Partei könnte dann Zugriff auf schützenswerte und sensible Daten und Informationen haben, was Auswirkungen auf die übergreifende Zusammenarbeit haben würde.“
Er plädiere nicht dafür, sicherheitshalber alle Informationen zu löschen: „So weit würde ich nicht gehen. Aber wir müssen darüber nachdenken, wie offen wir dann mit Informationen im Verbund umgehen könnten“, so Münch.
Das BKA wisse derzeit nicht, wie viele AfD-Mitglieder in der Behörde arbeiteten. Eine Parteimitgliedschaft sei nicht anzeigepflichtig, sagte Münch. „Wir fragen ja auch nicht, ob jemand Mitglied bei SPD, CDU oder den Grünen ist. Aber wenn die AfD als gesichert rechtsextremistisch eingestuft würde, hätte das Auswirkungen auf unsere Sicherheitsüberprüfung.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Holger Münch (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Holger Münch, Präsident des BKA, warnt vor AfD-Regierungsbeteiligung.
- Möglicher Zugriff der AfD auf sensible Daten könnte die Zusammenarbeit beeinträchtigen.
- BKA weiß nicht, wie viele AfD-Mitglieder in der Behörde arbeiten; keine Aussagepflicht zur Parteimitgliedschaft.
Warum ist das wichtig?
- Risiken einer AfD-Regierungsbeteiligung für die Sicherheit und Datenvertraulichkeit
- Notwendigkeit, den Umgang mit Informationen in der Zusammenarbeit zu überdenken
- Unklarheit über die Anzahl von AfD-Mitgliedern im BKA und mögliche Auswirkungen auf Sicherheitsüberprüfungen
Wer ist betroffen?
- AfD-Mitglieder in Behörden
- Bundesländer mit möglicher AfD-Regierungsbeteiligung
- übergreifende Zusammenarbeit von Sicherheitsbehörden
Zahlen/Fakten?
- BKA-Präsident Holger Münch warnt vor Risiken einer AfD-Regierungsbeteiligung
- Unklar, wie viele AfD-Mitglieder im BKA arbeiten
- Mitgliedschaft in der AfD ist nicht anzeigepflichtig
Wie geht’s weiter?
- Nachdenken über Umgang mit sensiblen Informationen bei AfD-Regierungsbeteiligung
- Auswirkungen auf Sicherheitsüberprüfungen in der Behörde
- Notwendigkeit einer offenen Diskussion über Sicherheitsrisiken
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