Bericht: Bund und Länder kurz vor Einigung auf Finanzreform

13. Juni 2026
1 min Lesezeit

Bericht: Bund und Länder kurz vor Einigung auf Finanzreform

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Finanzreform in Berlin: Bund und Länder verhandeln

() – Bund und Länder stehen offenbar vor einer Einigung auf eine grundlegende Finanzreform. Man sei bei den Verhandlungen über eine neue Verteilung von finanziellen Lasten vorangekommen, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf mehrere mit den Gesprächen vertraute Personen. Es zeichne sich ein Kompromiss ab, der beim Treffen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und den Ministerpräsidenten Ende Juni beschlossen werden könnte.

Seit einem Jahr verhandeln Bund und Länder darüber, wie sie künftig ihre Kosten aufteilen, etwa für neue Sozialausgaben. Dabei soll ein neues Prinzip verankert werden: Wer eine Leistung bestellt, soll sie bezahlen (Veranlassungskonnexität). Union und SPD haben das im Koalitionsvertrag vereinbart. Doch über die genaue Ausgestaltung hatten Bund und Länder bisher unterschiedliche Vorstellungen, weshalb eine Reform als schwierig galt.

Doch nun rücke eine Verständigung in greifbare Nähe, hieß es in der Bundesregierung und bei Ländervertretern übereinstimmend. Demnach ist der Bund bereit, die Veranlassungskonnexität einzuführen. Sie soll aber nur für Gesetze gelten, die neue Ausgaben verursachen. Die Länder hatten ursprünglich gefordert, dass sie und die Kommunen grundsätzlich auch für Mindereinnahmen durch Steuergesetze kompensiert werden. Zudem soll der Bund bei der Mittelverteilung profitieren, wenn er mit seinen Gesetzen dafür sorgt, dass die Ausgaben bei Ländern und Kommunen für Leistungen wieder sinken.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Euroscheine (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bund und Länder nähern sich einer Einigung auf eine Finanzreform.
  • Kompromiss soll beim Treffen von Bundeskanzler Merz und Ministerpräsidenten Ende Juni beschlossen werden.
  • Einführung der Veranlassungskonnexität wird angestrebt, jedoch nur für neue Ausgaben.

Warum ist das wichtig?

  • Einigung zwischen Bund und Ländern könnte das finanzielle Lastenmanagement verbessern
  • Einführung der Veranlassungskonnexität fördert gerechtere Kostenverteilung
  • Kompromiss könnte langfristige Stabilität der Sozialausgaben gewährleisten

Wer ist betroffen?

  • Bund
  • Länder
  • Kommunen

Zahlen/Fakten?

  • Bund und Länder verhandeln seit einem Jahr über Finanzreform.
  • Kompromiss könnte Ende Juni bei Treffen von Kanzler und Ministerpräsidenten beschlossen werden.
  • Neue Regelung: Wer eine Leistung bestellt, soll sie bezahlen (Veranlassungskonnexität).

Wie geht’s weiter?

  • Einigung auf einer Finanzreform zwischen Bund und Ländern steht bevor.
  • Kompromiss könnte Ende Juni bei Treffen von Kanzler und Ministerpräsidenten beschlossen werden.
  • Veranlassungskonnexität wird eingeführt, jedoch nur für neue Gesetze mit Ausgaben.
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