Alabali Radovan will mehr Aufträge für deutsche Firmen in Ukraine

23. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Alabali Radovan will mehr Aufträge für deutsche Firmen in Ukraine

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Ukraine

() – Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat sich hinter Forderungen aus der Wirtschaft gestellt, deutsche Unternehmen in der stärker an Aufträgen für den Wiederaufbau des Landes zu beteiligen. Sie nehme die entsprechende Kritik aus der deutschen Wirtschaft sehr ernst, sagte Alabali Radovan den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Natürlich wollen wir, dass deutsche Unternehmen bessere Chancen haben“, so die Ministerin. Aus der deutschen Wirtschaft war zuvor die Klage lauter geworden, dass die Ukraine zwar mit viel Geld unterstützt, die deutsche Wirtschaft dann aber oft nicht von Aufträgen in der Ukraine profitiere. Stattdessen würden oft chinesische, indische und türkische Firmen die Ausschreibung gewinnen, weil die nur nach dem Preis gehe, hatte der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, Michael Harms, erklärt.

Die Ministerin verwies darauf, dass bei der vergangene Woche von der Bundesregierung angekündigten Winterhilfe für die Ukraine im Umfang von 70 Millionen Euro zwei Drittel der Aufträge an die deutsche Wirtschaft gingen. Außerdem habe ihr Ministerium gerade einen Aktionsplan für die wirtschaftliche Zusammenarbeit auf den Weg gebracht. „Wir intensivieren den Dialog mit der Wirtschaft in Deutschland und mit Partnern vor Ort, um frühzeitig über gemeinsame Chancen und Projekte zu sprechen“, sagte die SPD-Politikerin. Zudem werde gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium geprüft, dass in Vergabeverfahren Qualitätsstandards stärker berücksichtigt würden.

Alabali Radovan sagte aber auch, dass der Wiederaufbau der Ukraine nur mit staatlichen Aufträgen nicht zu bewältigen sei. „Der Wiederaufbau ist ein Kraftakt, der mit öffentlichen Mitteln allein nicht zu stemmen ist. Es braucht starke Partner und auch die Wirtschaft“, sagte sie.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Reem Alabali Radovan (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan unterstützt Forderungen der deutschen Wirtschaft für mehr Beteiligung an Aufträgen zum Wiederaufbau der Ukraine.
  • Kritik, dass deutsche Unternehmen aufgrund preisgünstiger Angebote aus anderen Ländern oft nicht profitieren.
  • Zwei Drittel der 70 Millionen Euro Winterhilfe wurden an die deutsche Wirtschaft vergeben.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung der deutschen Wirtschaft durch Aufträge im Wiederaufbau der Ukraine
  • Förderung von Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen im internationalen Markt
  • Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft für den Erfolg des Wiederaufbaus

Wer ist betroffen?

  • deutsche Unternehmen
  • ukrainische Wirtschaft
  • chinesische, indische und türkische Firmen

Zahlen/Fakten?

  • 70 Millionen Euro Winterhilfe für die Ukraine
  • Zwei Drittel der Aufträge gingen an die deutsche Wirtschaft
  • Notwendigkeit von staatlichen und privaten Partnerschaften für den Wiederaufbau

Wie geht’s weiter?

  • Intensivierung des Dialogs mit der deutschen Wirtschaft und Partnern in der Ukraine
  • Prüfung der Berücksichtigung von Qualitätsstandards in Vergabeverfahren
  • Stärkere Beteiligung deutscher Unternehmen am Wiederaufbau der Ukraine
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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