Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik in Berlin: Abstimmung zum Rentenpaket
Berlin () – Bei der Abstimmung zum Rentenpaket im Bundestag hat es zehn Abweichler in der Unionsfraktion gegeben – und keinen einzigen bei der SPD.
Wie das Detailergebnis der namentlichen Abstimmung zeigt, das am Nachmittag veröffentlicht wurde, votierten 198 von 208 Unionsabgeordneten für das Vorhaben, mit „Nein“ stimmten die sieben Abgeordneten Yannick Bury, Pascal Reddig, Marvin Schulz, Johannes Volkmann, Johannes Winkel, Johannes Wiegelmann und Nicolas Zippelius.
Die Abgeordneten Nicklas Kappe und Konrad Körner enthielten sich, Roderich Kiesewetter nahm nicht an der Abstimmung teil.
In der SPD waren alle 120 Abgeordneten anwesend und stimmten zu, so kam mit 318 Stimmen die „Kanzlermehrheit“ zustande, die per Definition bei 316 Abgeordneten liegt.
Bei der AfD stimmten 140 Abgeordnete dagegen, elf waren nicht da, bei den Grünen stimmten 77 dagegen, 8 waren nicht da, in diesen beiden Fraktionen gab es keine Enthaltungen. Im Gegensatz zur Linksfraktion, wo sich 50 Abgeordnete enthielten und 14 nicht abstimmten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Unionsfraktion reagiert auf Abstimmung zum Rentenpaket am 05.12.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Im Bundestag gab es bei der Abstimmung zum Rentenpaket zehn Abweichler in der Unionsfraktion.
- Alle 120 SPD-Abgeordneten stimmten für das Vorhaben, was zur "Kanzlermehrheit" führte.
- Die AfD und Grünen stimmten überwiegend dagegen, während die Linksfraktion viele Enthaltungen verzeichnete.
Warum ist das wichtig?
- Abweichungen innerhalb der Unionsfraktion zeigen mögliche interne Konflikte.
- Hohe Zustimmung der SPD stärkt die "Kanzlermehrheit".
- Ergebnis könnte Einfluss auf zukünftige Abstimmungen und die politische Stabilität haben.
Wer ist betroffen?
- Unionsfraktion
- SPD
- AfD, Grüne, Linksfraktion
Zahlen/Fakten?
- 10 Abweichler in der Unionsfraktion
- 198 von 208 Unionsabgeordneten stimmten für das Vorhaben
- 318 Stimmen für das Rentenpaket, "Kanzlermehrheit" ab 316 erforderlich
Wie geht’s weiter?
- Weitere Diskussionen innerhalb der Unionsfraktion erwarten
- Mögliche Anpassungen am Rentenpaket in zukünftigen Abstimmungen
- Beobachtung der Reaktionen anderer Fraktionen auf das Abstimmungsergebnis
- Streit in Berlin-Prenzlauer Berg eskaliert zu rassistischer Beleidigung und Körperverletzungen - 18. April 2026
- BSW-Fraktion veranstaltet Friedensempfang in Petershagen-Eggersdorf - 18. April 2026
- 1. Bundesliga: Dortmund verliert bei Hoffenheim - 18. April 2026
