News - Was ist passiert – was dahinter steckt
Renteneintritt und soziale Gerechtigkeit in Berlin
Berlin () – Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) hat sich für eine Koppelung des Renteneintrittsalters an die Beitragsjahre ausgesprochen. „Es ist eigentlich eine Binsenweisheit: Es können nicht alle gleich lang arbeiten“, sagte Frei dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland„.
Es müsse „unzweifelhaft zu einer Individualisierung des Renteneintrittsalters kommen“. Der CDU-Politiker unterstützt damit einen entsprechenden Vorstoß des SPD-nahen Wirtschaftswissenschaftlers Jens Südekum. Auch Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hatte sich in der „Welt“ über die Feiertage entsprechend geäußert.
Frei sagte, es gebe Tätigkeiten, da erreichten die Menschen physisch oder psychisch früher eine Grenze, die das weitere Arbeiten schwer möglich mache. „Andere Tätigkeiten – sogenannte Erfahrungsberufe – gehören in der Regel nicht dazu.“
Es müsse auch einen Unterschied machen, in welchem Alter man ins Arbeitsleben gestartet sei, betonte der Kanzleramtsminister. Die Rechnung gehe nicht mehr auf, dass die Jungen für die Alten zahlen, weil nur noch zwei Erwerbstätige auf einen Rentner kämen und die Rente im Durchschnitt mindestens 20 Jahre gezahlt werde.
Der Staat müsse gegensteuern, sonst stiegen die Sozialversicherungsbeiträge in den nächsten Jahren von derzeit knapp 42 auf insgesamt über 48 Prozent. Die Sozialausgaben stiegen schneller als die Wirtschaftskraft. „Dem sozialen Zusammenhalt läuft diese Entwicklung zuwider.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Senioren in einer Fußgängerzone (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Kanzleramtschef Thorsten Frei plädiert für eine Koppelung des Renteneintrittsalters an die Beitragsjahre.
- Er spricht sich für eine Individualisierung des Renteneintrittsalters aus, unterstützt von Jens Südekum und Olaf Lies.
- Frei warnt vor steigenden Sozialversicherungsbeiträgen und der ruinierenden Entwicklung für den sozialen Zusammenhalt.
Warum ist das wichtig?
- Individualisierung des Renteneintrittsalters notwendig
- Anpassung an körperliche und psychische Belastungen in Berufen
- Notwendigkeit der finanziellen Stabilität der Rentenversicherung
Wer ist betroffen?
- Menschen mit unterschiedlichen Tätigkeiten
- Jüngere und ältere Erwerbstätige
- Rentner
Zahlen/Fakten?
- Zwei Erwerbstätige auf einen Rentner
- Sozialversicherungsbeiträge steigen von knapp 42 auf über 48 Prozent
- Rente im Durchschnitt mindestens 20 Jahre gezahlt
Wie geht’s weiter?
- Koppelung des Renteneintrittsalters an die Beitragsjahre.
- Individualisierung des Renteneintrittsalters erforderlich.
- Differenzierung der Arbeitsfähigkeit je nach Tätigkeitsart und Einstieg ins Arbeitsleben.
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