Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Forderungen zur Schufa in Berlin
Berlin () – Die Linke fordert die Abschaffung der Wirtschaftsauskunftei Schufa. Die Bundesregierung müsse sie dichtmachen und durch eine staatliche Einrichtung ersetzen, sagte der Co-Parteivorsitzende Jan van Aken der „Bild“. Diese wäre „neutral, transparent und im Sinne der Menschen“.
Van Aken begründet die Forderung damit, dass die Schufa „sensible Informationen“ wie Schulden über fast alle Bürger sammeln und unbegrenzt speichern dürfe. Wie sie mit diesen Informationen umgehe, sei „höchst intransparent“, so van Aken. Wer eine Wohnung mieten wolle, werde oft gezwungen, der Schufa „Geld in den Rachen zu werfen“, sagte er weiter, außerdem sei ein Widerspruch gegen Schufa-Einträge oft nicht möglich. Er wolle diese „Abzocke beenden“.
Damit reagiert der Linken-Parteivorsitzende auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH). Am Donnerstag hatte das Gericht bestätigt, dass die Schufa Informationen über erledigte Zahlungsrückstände weiterhin bis zu drei Jahre speichern darf.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Jan van Aken (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Linke fordert die Abschaffung der Schufa und deren Ersetzung durch eine staatliche Einrichtung.
- Co-Parteivorsitzender Jan van Aken kritisiert die Intransparenz und Datenspeicherung der Schufa.
- Hintergrund ist ein BGH-Urteil zur Speicherung von Zahlungsrückständen.
Warum ist das wichtig?
- Abschaffung der Schufa verlangt, um sensible Daten transparenter zu verwalten
- Schufa speichert Daten unbegrenzt und intransparent
- Zwang zur Zahlung an die Schufa beim Wohnungsmieten soll beendet werden
Wer ist betroffen?
- Bürger, die Daten bei der Schufa haben
- Mieter, die Schufa-Informationen benötigen
- Personen mit Zahlungsrückständen
Zahlen/Fakten?
- Abschaffung der Schufa gefordert
- Schufa speichert sensible Informationen über fast alle Bürger unbegrenzt
- BGH-Urteil: Schufa darf Informationen über erledigte Zahlungsrückstände bis zu drei Jahre speichern
Wie geht’s weiter?
- Forderung nach Abschaffung der Schufa und Ersatz durch staatliche Einrichtung
- Schaffung einer neutralen und transparenten Alternative
- Reaktion auf BGH-Urteil zur Speicherung von Zahlungsrückständen
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