Rufe aus Union nach Sexkaufverbot und Strafen für Freier

8. März 2026
1 min Lesezeit

Rufe aus Union nach Sexkaufverbot und Strafen für Freier

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Debatte über Prostitution in Deutschland

() – Zum Internationalen Frauentag hat die rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Susanne Hierl (CSU), die Forderung nach einem Sexkaufverbot für bekräftigt.

„In der Prostitution herrschen zum großen Teil unhaltbare Zustände“, sagte Hierl dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Wir sollten es deshalb mit einem Sexkaufverbot versuchen. Dass Freier ohne Strafe davonkommen, ist für mich jedenfalls der falsche Ansatz.“ Auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (beide CDU) haben sich für ein solches Verbot ausgesprochen.

Die CSU-Politikerin Hierl forderte, Prostituierte dabei zu unterstützen, ihr Gewerbe zu verlassen: „Wir werden Prostitution wohl nie ganz zurückdrängen, aber wir sollten die Frauen unterstützen und ihnen Ausstiegsangebote machen. Sie sollten wissen, dass sie sich nicht prostituieren müssen, sondern ihr Leben anders finanzieren können“, sagte sie.

Die Forderung entspricht dem sogenannten Nordischen Modell. Dieses stellt den Kauf sexueller Dienstleistungen sowie deren organisierte Vermittlung unter Strafe – entkriminalisiert aber die Prostituierten selbst und bietet ihnen umfassende Unterstützung, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Zahlreiche europäische Staaten setzen dieses Modell ebenso um wie oder . Die SPD lehnt es hingegen ab, weshalb das Modell auch nicht im Koalitionsvertrag steht.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Prostituierte (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Susanne Hierl (CSU) bekräftigt Forderung nach einem Sexkaufverbot zum Internationalen Frauentag.
  • Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Bundesgesundheitsministerin Nina Warken unterstützen ebenfalls das Verbot.
  • Forderung basiert auf dem Nordischen Modell, das den Kauf sexueller Dienstleistungen unter Strafe stellt und Prostituierte entkriminalisiert.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung der Rechte von Prostituierten durch Entkriminalisierung
  • Verbesserung der Bedingungen in der Prostitution
  • Unterstützung für Frauen, Ausstiegsmöglichkeiten zu finden

Wer ist betroffen?

  • Prostituierte
  • Freier
  • Frauen, die Ausstiegsangebote benötigen

Zahlen/Fakten?

  • Ein Sexkaufverbot wird von Unionsfraktion und Politikern der CDU gefordert.
  • Das sogenannte Nordische Modell bestraft den Kauf sexueller Dienstleistungen, entkriminalisiert Prostituierte und bietet Unterstützung für den Ausstieg.
  • Zahlreiche europäische Staaten, Kanada und Israel setzen das Nordische Modell um.

Wie geht’s weiter?

  • Unterstützung für Prostituierte beim Ausstieg aus dem Gewerbe anbieten
  • Einführung eines Sexkaufverbots diskutieren
  • Umsetzung des Nordischen Modells prüfen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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