Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Lohntransparenz und Geschlechtergerechtigkeit in Berlin
Berlin () – Familienministerin Karin Prien (CDU) hat die umstrittene EU-Richtlinie zur Lohntransparenz verteidigt.
„Es ist schwer zu akzeptieren, dass Frauen in Deutschland noch immer – bereinigt – rund sechs Prozent weniger verdienen als Männer in vergleichbarer Position“, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Die Entgelttransparenzrichtlinie schafft Klarheit. Denn gleiche Arbeit soll auch gleich entlohnt werden – für Männer und Frauen.“
Auf die Nachfrage, ob die Missgunst im Betrieb steige, wenn Gehälter offengelegt werden müssten, sagte die Ministerin: „Es ist eine Frage der Unternehmenskultur, wie man mit solchen Instrumenten umgeht. Wir haben in Deutschland bereits eine ganze Reihe von Unternehmen, die davon überzeugt sind, dass faire und transparente Vergütungsstrukturen ein Wettbewerbsvorteil sind.“
Die Richtlinie wolle sie „so bürokratiearm umsetzen wie möglich“, sagte Prien. Deutschland sei in einer Situation, in der die Konkurrenzfähigkeit „die entscheidende Frage“ sei. Es würden digitale Instrumente zur Verfügung gestellt, die es auch kleineren Unternehmen erleichtern würden, den Anforderungen zu entsprechen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Karin Prien am 05.03.2026 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Familienministerin Karin Prien verteidigt die EU-Richtlinie zur Lohntransparenz.
- Frauen verdienen in Deutschland im Durchschnitt 6% weniger als Männer in ähnlichen Positionen.
- Die Ministerin betont die Bedeutung fairer und transparenter Vergütungsstrukturen für die Wettbewerbsfähigkeit.
Warum ist das wichtig?
- Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bezahlung
- Schaffung von Klarheit und Transparenz in Gehaltsstrukturen
- Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch faire Vergütungssysteme
Wer ist betroffen?
- Frauen in Deutschland
- Männer in vergleichbarer Position
- Unternehmen, die Gehälter offenlegen müssen
Zahlen/Fakten?
- Frauen in Deutschland verdienen bereinigt rund sechs Prozent weniger als Männer in vergleichbarer Position
- Ziel der EU-Richtlinie zur Lohntransparenz: gleiche Arbeit, gleiche Entlohnung
- Deutschland will Richtlinie bürokratiearm umsetzen und digitale Instrumente bereitstellen
Wie geht’s weiter?
- Umsetzung der EU-Richtlinie zur Lohntransparenz
- Bereitstellung digitaler Instrumente für kleine Unternehmen
- Fokussierung auf faire und transparente Vergütungsstrukturen
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