Ministerpräsidenten wollen schärfer gegen Schulschwänzen vorgehen

4. März 2026
1 min Lesezeit

Ministerpräsidenten wollen schärfer gegen Schulschwänzen vorgehen

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Bildungspolitik in Deutschland: Schulpflicht im Fokus

() – Sogenannte Schulpflichtverletzungen sollen nach dem Willen der Regierungschefs der 16 Bundesländer konsequenter geahndet werden. Das sieht ein Beschlussvorschlag für die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) an diesem Donnerstag in Berlin vor, über den die „Welt“ in ihrer Mittwochausgabe berichtet.

Die Initiative dazu kommt aus . Die Zahl derer, die der Schule unentschuldigt fernbleiben, ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Die Landesregierungschefs sind sich einig, „dass das Recht jedes Kindes und Jugendlichen auf Bildung entschieden durchgesetzt werden muss und Schulpflichtverletzungen konsequent sanktioniert werden sollen“, heißt es nach den Beratungen der Staatskanzleichefs in einer entsprechenden Beschlussvorlage für die Ministerpräsidenten.

Für eine durchgreifende Sanktionierung sollen „entsprechende Regelungen“ geschaffen werden. Man sehe „die Notwendigkeit, die zentralen Ursachen für Schulpflichtverletzungen zu identifizieren und darauf abgestimmt präventive Konzepte zu entwickeln, die Familien entlasten und einem Rückzug aus dem Schulsystem wirksam entgegenwirken“. „Kinder brauchen verlässliche Strukturen im Alltag. Wer die Schule schwänzt, verliert seinen Zugang zu Bildung, Klassenkameraden und staatlichem Schutz“, sagte Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU), der „Welt“. „Die Schulpflicht ist kein unverbindliches Angebot, sondern die Basis für eine erfolgreiche Schulzeit von Kindern und Jugendlichen. Deshalb müssen wir Schulpflichtverletzungen noch konsequenter ahnden und die Ursachen früh bekämpfen.“

Wo Eltern ihrer Verantwortung nicht nachkämen, müsse der Staat handeln – auch mit Sanktionen. „Gleichzeitig wollen wir Familien noch stärker unterstützen, damit Kinder und Jugendliche gar nicht erst aus dem System fallen, sondern ihre Schulzeit als bereichernd, lehrreich und erfüllend empfinden.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kinder in einer Schule (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Schulpflichtverletzungen sollen konsequenter geahndet werden.
  • Initiative kommt aus Hessen; Zahl der unentschuldigten Fehlzeiten ist gestiegen.
  • Notwendigkeit zur Identifikation der Ursachen und Entwicklung präventiver Konzepte erkannt.

Warum ist das wichtig?

  • Konsequente Ahndung von Schulpflichtverletzungen sichert das Bildungsrecht von Kindern und Jugendlichen.
  • Notwendigkeit zur Identifikation und Minderung von Ursachen für unentschuldigte Fehlzeiten.
  • Unterstützung für Familien fördert eine positive Schulerfahrung und verhindert den Rückzug aus dem Schulsystem.

Wer ist betroffen?

  • Kinder und Jugendliche
  • Eltern
  • Familien

Zahlen/Fakten?

  • Zahl der Schulpflichtverletzungen in Hessen ist gestiegen
  • Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer fordern konsequentere Ahndung
  • Ziel: zentrale Ursachen identifizieren und präventive Konzepte entwickeln

Wie geht’s weiter?

  • Konsequente Ahndung von Schulpflichtverletzungen
  • Entwicklung präventiver Konzepte zur Unterstützung von Familien
  • Identifikation zentraler Ursachen für Schulpflichtverletzungen
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