Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitspolitik in Flensburg unter Druck
Flensburg () – Der SSW-Bundestagsabgeordnete Stefan Seidler hat eine gravierende Verschlechterung der Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen in Flensburg kritisiert. Diese sei eine direkte Folge der Fusion des Diako mit dem Franziskus-Hospital zum 1. März, teilte Seidler mit.
In einem gemeinsamen Antrag mit Bündnis 90/Die Grünen fordert er die Bundesregierung auf, wirksame Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgung zu ergreifen.
Seidler warnte davor, dass Krankenhausfusionen nicht dazu führen dürften, medizinische Versorgungsaufträge faktisch auszuhöhlen. ‚Die Bundesregierung darf nicht tatenlos zuschauen, wenn sich die Versorgungsrechte von Frauen dramatisch verschlechtern‘, sagte der Abgeordnete. Wer diese Rechte verweigere, beschränke die Selbstbestimmung ungewollt Schwangerer, was der Staat niemals zulassen dürfe.
Der Antrag fordert zudem die verpflichtende Verankerung von Schwangerschaftsabbrüchen in der ärztlichen Aus- und Weiterbildung sowie die Sicherstellung von ausreichend qualifiziertem Personal.
Mit Blick auf Dänemark, wo der selbstbestimmte Schwangerschaftsabbruch seit einem halben Jahrhundert möglich sei, ergänzte Seidler, die Bundesregierung solle sich daran ein Beispiel nehmen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Stefan Seidler am 26.02.2026 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Stefan Seidler kritisiert Verschlechterung der Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen in Flensburg nach Krankenhausfusion.
- Er fordert von der Bundesregierung Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgung und Verankerung in der ärztlichen Aus- und Weiterbildung.
- Seidler verweist auf Dänemark als Beispiel für selbstbestimmte Schwangerschaftsabbrüche.
Warum ist das wichtig?
- Einstellung der Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen ist eine gravierende Verschlechterung für Frauen
- Krankenhausfusionen dürfen nicht zu einer Aushöhlung medizinischer Versorgungsaufträge führen
- Notwendigkeit der Verankerung von Schwangerschaftsabbrüchen in der ärztlichen Ausbildung und Sicherstellung qualifizierten Personals
Wer ist betroffen?
- Frauen mit ungewollten Schwangerschaften
- Schwangere in Flensburg
- SSW-Bundestagsabgeordneter Stefan Seidler
Zahlen/Fakten?
- Schwangerschaftsabbrüche in Flensburg verschlechtert seit Fusion am 1. März
- Forderung nach Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgung durch die Bundesregierung
- Antrag fordert Verankerung von Schwangerschaftsabbrüchen in der ärztlichen Aus- und Weiterbildung
Wie geht’s weiter?
- Bundesregierung soll Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgung ergreifen
- Verankerung von Schwangerschaftsabbrüchen in der ärztlichen Aus- und Weiterbildung
- Sicherstellung von ausreichend qualifiziertem Personal
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