Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Rettungsmaßnahmen für DB Cargo in Berlin
Berlin () – Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) setzt auf die Rettung der pleitebedrohten Bahn-Tochter DB Cargo. „Wir wollen nicht, dass noch mehr Güterverkehr auf die Straßen kommt“, sagte der CDU-Politiker der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Man wolle die Anteile mindestens halten. „Allerdings braucht es erst Klarheit, welches Verfahren die DB Cargo selbst vorschlägt. Ich möchte, dass wir einen erfolgreichen Weg beschreiten.“
Die EU-Kommission hat der verlustreichen Tochtergesellschaft der Bahn bis Ende kommenden Jahres Zeit gegeben, schwarze Zahlen zu schreiben. Andernfalls droht das Verbot weiterer Staatszuschüsse und damit die Insolvenz. Eine Lösung zu finden, sei in erster Linie die Aufgabe des neuen Vorstandes, sagte Schnieder. „Und ich stelle bestimmt nicht infrage, dass es gelingt.“
Eine Option bei der Rettung von DB Cargo wäre es, den extrem teuren Einzelwagenverkehr EU-konform zu subventionieren, wie es andere Länder auch tun. Auf die Frage, ob das für ihn infrage komme, sagte Schnieder der NOZ: „Wir werden über alles nachdenken müssen. Das Ziel ist klar: DB Cargo muss wirtschaftlich arbeiten und auf ein stabiles Fundament gestellt werden.“ Der Minister fügte hinzu: „Wir haben im Koalitionsvertrag vereinbart, dass wir den Güterverkehr der Bahn in Richtung eines marktfähigen Hub-Systems für Logistik weiterentwickeln wollen.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Güterzug (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder will die pleitebedrohte Bahn-Tochter DB Cargo retten.
- EU-Kommission gibt DB Cargo bis Ende kommenden Jahres Zeit, schwarze Zahlen zu schreiben.
- Option zur Rettung könnte eine Subventionierung des Einzelwagenverkehrs sein.
Warum ist das wichtig?
- Vermeidung von mehr Güterverkehr auf Straßen
- Erhalt der DB Cargo als wichtigen Bestandteil der Verkehrsstruktur
- Notwendigkeit wirtschaftlicher Stabilität für die Bahn-Tochter
Wer ist betroffen?
- DB Cargo
- Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU)
- EU-Kommission
Zahlen/Fakten?
- EU-Kommission gibt DB Cargo bis Ende nächsten Jahres Zeit, schwarze Zahlen zu schreiben
- Andernfalls droht Verbot weiterer Staatszuschüsse und Insolvenz
- Einzelwagenverkehr könnte EU-konform subventioniert werden
Wie geht’s weiter?
- Klarheit über das vorgeschlagene Verfahren von DB Cargo abwarten
- Möglichkeit der Subventionierung des Einzelwagenverkehrs prüfen
- Weiterentwicklung des Güterverkehrs hin zu einem marktfähigen Hub-System
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