DB Cargo treibt Abbau von 6.200 Stellen voran

22. Mai 2026
1 min Lesezeit

DB Cargo treibt Abbau von 6.200 Stellen voran

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Stellenabbau bei DB Cargo in Düsseldorf

() – Die Bahntochter DB Cargo treibt den Abbau von 6.200 der 14.000 Stellen voran. „Bis Mitte Juni soll der Interessenausgleich stehen, der Stellenabbau soll bis 2030 umgesetzt sein“, sagte Konzernchef Bernhard Osburg der „Rheinischen Post“ (Freitagausgaben).

„Wir sind in guten Gesprächen mit den Betriebsräten und dem Aufsichtsrat.“ Die DB Cargo werde bis 2030 Sanierungsmaßnahmen im Gegenwert von einer Milliarde Euro erbringen.

Die Güterbahn hatte den Abbau im Februar angekündigt.

Osburg verteidigte ihn nun. „Das ist sehr bitter, aber leider nötig. Das Sanierungsgutachten für unsere deutsche DB-Cargo-Mutter gibt vor, dass wir hier 6.200 Stellen abbauen müssen, um aus den roten Zahlen zu kommen und langfristig eine Rentabilität von drei Prozent zu erreichen“, sagte Osburg.

Der Cargo-Chef nannte erste Details zu Standorten.

Der Stellenabbau werde sich „auch für nicht vermeiden lassen“.

Dort habe man aktuell rund 3.300 Mitarbeitende und ein Dutzend Standorte. Die Instandhaltung in werde an eine andere Bahntochter veräußert, hier gehe es um eine zweistellige Stellenzahl.

Auch in dem großen Control Tower , bei dem es um Planung, Disposition und Vertrieb geht, werde es „Veränderungen und Anpassungen ans künftige Geschäft geben müssen“, sagte er.

Ziel sei es, den Stellenabbau „sozialverträglich“ zu gestalten. Dabei helfe die Demografie – viele Beschäftigte seien im rentennahen Alter.

Zudem helfe der große konzerninterne Arbeitsmarkt. Die Deutsche Bahn habe rund 220.000 Beschäftigte in .

Da sei immer etwas in Bewegung.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Güterzug (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • DB Cargo plant den Abbau von 6.200 der 14.000 Stellen bis 2030.
  • Konzernchef Bernhard Osburg verteidigte den Stellenabbau als notwendig für die Rentabilität.
  • Der Abbau betrifft auch Standorte in Nordrhein-Westfalen, einschließlich der Instandhaltung in Oberhausen.

Warum ist das wichtig?

  • Dringender Stellenabbau zur Sicherstellung der Rentabilität und Überlebensfähigkeit von DB Cargo
  • Sozialverträgliche Gestaltung des Abbaus durch demografische Gegebenheiten und interne Arbeitsplatzangebote
  • Geplante Sanierungsmaßnahmen in Höhe von einer Milliarde Euro zur Stabilisierung des Unternehmens bis 2030

Wer ist betroffen?

  • Mitarbeitende von DB Cargo
  • Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen
  • Beschäftigte im rentennahen Alter

Zahlen/Fakten?

  • DB Cargo baut 6.200 von 14.000 Stellen ab
  • Sanierungsmaßnahmen im Gegenwert von 1 Milliarde Euro bis 2030
  • Ziel: langfristige Rentabilität von 3%

Wie geht’s weiter?

  • Abschluss des Interessenausgleichs bis Mitte Juni
  • Umsetzung des Stellenabbaus bis 2030
  • Veränderungen in Nordrhein-Westfalen und bei spezifischen Standorten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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