Saarländische Forscher entwickeln biobasierte Farben aus Holzresten

26. Februar 2026
1 min Lesezeit

Saarländische Forscher entwickeln biobasierte Farben aus Holzresten

Saarland - Was ist passiert – was dahinter steckt

Umweltfreundliche Farbproduktion in Saarbrücken

() – Wissenschaftler der Universität des Saarlandes wollen gemeinsam mit Industriepartnern umweltfreundliche Farbpigmente aus Abfallstoffen der Zellstoffherstellung produzieren. Das teilte die Hochschule mit.

Dafür sollen Bakterien so umprogrammiert werden, dass sie aus Holzresten Farbpartikel in verschiedenen Nuancen von Gold bis Violett herstellen.

Das auf drei Jahre angelegte Projekt mit dem Namen „BioChroma“ startet am 1. März und wird vom Bundesforschungsministerium mit insgesamt 1,7 Millionen Euro gefördert. Ziel ist es, die bisher meist auf Erdöl basierende und energieintensive Farbproduktion durch ein nachhaltiges Verfahren zu ersetzen.

An dem Vorhaben sind neben der Saarbrücker Arbeitsgruppe auch die Unternehmen BASF, MyBiotech und Mercer Rosenthal beteiligt.

Langfristig sollen die neuartigen, biologisch abbaubaren Pigmente in vielen Bereichen wie Verpackungen, Textilien oder Kosmetik zum Einsatz kommen. Die Forscher sehen hier auch wegen bereits bestehender Verbote für bestimmte klassische Farbstoffe in den USA einen dringenden Handlungsbedarf für die Industrie.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Holzstämme (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Wissenschaftler der Universität des Saarlandes entwickeln umweltfreundliche Farbpigmente aus Abfallstoffen der Zellstoffherstellung.
  • Das Projekt „BioChroma“ startet am 1. März und wird mit 1,7 Millionen Euro gefördert.
  • Langfristig sollen die neuen biologisch abbaubaren Pigmente in Verpackungen, Textilien und Kosmetik eingesetzt werden.

Warum ist das wichtig?

  • Förderung nachhaltiger Farbproduktion aus Abfallstoffen
  • Entwicklung biologisch abbaubarer Pigmente zur Reduzierung von Umweltbelastungen
  • Reaktion auf bestehende Verbote für klassische Farbstoffe in der Industrie

Wer ist betroffen?

  • Wissenschaftler der Universität des Saarlandes
  • Industriepartner (BASF, MyBiotech, Mercer Rosenthal)
  • Industrie in Bereichen wie Verpackungen, Textilien oder Kosmetik

Zahlen/Fakten?

  • Projekt "BioChroma" startet am 1. März
  • Fördersumme von 1,7 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium
  • Projektlaufzeit: drei Jahre

Wie geht’s weiter?

  • Projektstart am 1. März 2023
  • Entwicklung umweltfreundlicher Farbpartikel aus Holzresten
  • Zusammenarbeit mit BASF, MyBiotech und Mercer Rosenthal
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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