Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Technologie: Bochum entwickelt Mobilfunkgeneration 6G
Bochum () – Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund starten gemeinsam mit Partnern aus Aachen ein Projekt zur Entwicklung der nächsten Mobilfunkgeneration 6G. Das teilte die Ruhr-Universität Bochum am Mittwoch mit.
Das Vorhaben mit dem Titel „6GEM+“ wird für vier Jahre mit 25 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium gefördert und soll die Grundlagen für künftige Anwendungen in der Industrieautomation und Logistik legen.
Koordiniert wird das Projekt von einem Wissenschaftler der RWTH Aachen. Beteiligt sind neben den Hochschulen auch zwei Fraunhofer-Institute.
Die Bochumer Forscher konzentrieren sich dabei auf Anwendungen wie die zuverlässige Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter, immersive Extended-Reality-Erlebnisse und energieeffiziente Kommunikationsdienste. Diese seien für Produktion und Logistik zunehmend wichtig und erforderten Netze mit extrem geringer Latenz und hoher Zuverlässigkeit.
Das Team baut auf einem Vorgängerprojekt auf, das bis Mitte 2025 lief und sich als international führender Forschungshub etabliert hatte.
Ziel ist es, die Grenzen des aktuellen 5G-Standards zu überwinden und eine neue Ära der vernetzten Kommunikation einzuleiten. Die entwickelten Konzepte sollen anschließend in spezialisierten Laboren in Bochum experimentell überprüft werden.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund starten ein 6G-Entwicklungsprojekt.
- Das Projekt "6GEM+" wird mit 25 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium gefördert.
- Ziel ist die Entwicklung neuer Anwendungen in Industrieautomation und Logistik.
Warum ist das wichtig?
- Entwicklung der nächsten Mobilfunkgeneration 6G
- Grundlage für zukünftige Anwendungen in der Industrieautomation und Logistik
- Überwindung der Grenzen des aktuellen 5G-Standards
Wer ist betroffen?
- Forscher der Ruhr-Universität Bochum
- Partner aus Aachen
- Fraunhofer-Institute
Zahlen/Fakten?
- 4 Jahre Projektlaufzeit
- 25 Millionen Euro Förderung
- Ziel: nächste Mobilfunkgeneration 6G
Wie geht’s weiter?
- Projektstart von "6GEM+" für vier Jahre mit 25 Millionen Euro Förderung
- Entwicklung von Anwendungen für Industrieautomation und Logistik
- Experimentelle Überprüfung der Konzepte in spezialisierten Laboren in Bochum
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