Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Digitale Währung und Verbraucherschutz in Deutschland
Berlin () – Die deutschen Verbraucherzentralen sprechen sich für die Einführung eines digitalen Euro aus – also eines elektronischen Pendants zum bisherigen Bargeld. „Der digitale Euro kann uns unabhängiger von außereuropäischen Zahlungsdiensten machen“, sagte die Chefin des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), Ramona Pop, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben).
Aber nur, wenn er für Verbraucher „einfach nutzbar, sicher und datenschutzfreundlich gestaltet wird“. Dafür müsse der digitale Euro online wie offline kostenfrei verfügbar sein, ergänzte Pop. „Er sollte Bargeld sinnvoll ergänzen, nicht verdrängen.“ Verbraucher müssten frei entscheiden können, ob sie bar oder digital zahlen wollen.
Die Europäische Zentralbank, die nationalen Notenbanken und der EU-Gesetzgeber arbeiten derzeit mit Hochdruck am Projekt eines digitalen Euro. Es geht um elektronisches Zentralbankgeld, das Scheinen und Münzen gleichgestellt ist und überall in der Eurozone zum Einsatz kommen soll. Mit dem Projekt reagieren die Europäer auf den Siegeszug des elektronischen Bezahlens und den Umstand, dass der Kontinent dabei weitgehend von US-Dienstleistern wie Paypal, Visa oder Mastercard abhängig ist. Kritiker befürchten, dass mit dem digitalen Euro eine schleichende Abschaffung des Bargelds einhergehen könnte, was die Beteiligten zurückweisen. Nach bisherigen Planungen könnte der digitale Euro 2029 an den Start gehen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Euromünze (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Verbraucherzentralen fordern Einführung eines digitalen Euro als Bargeld-Pendant
- Digitale Währung soll unabhängig von außereuropäischen Zahlungsdiensten machen
- Europäische Zentralbank arbeitet am Projekt, Start könnte 2029 sein
Warum ist das wichtig?
- Unabhängigkeit von außereuropäischen Zahlungsdiensten
- Sicherer, datenschutzfreundlicher und kostenfreier Zugang für Verbraucher
- Ergänzung des Bargeldes, nicht dessen Verdrängung
Wer ist betroffen?
- Verbraucher in der Eurozone
- Europäische Zentralbank
- nationale Notenbanken
Zahlen/Fakten?
- Digitaler Euro kann Verbrauchern Unabhängigkeit von ausländischen Zahlungsdiensten bieten
- Geplante Einführung des digitalen Euro im Jahr 2029
- Projekt umfasst elektronisches Zentralbankgeld in der gesamten Eurozone
Wie geht’s weiter?
- Einführung eines digitalen Euro wird vorangetrieben
- Online und offline kostenfreie Nutzung angestrebt
- Geplanter Starttermin 2029
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