Heilbronner Zoll ermittelt Schaden von fast fünf Millionen Euro

24. Februar 2026
1 min Lesezeit

Heilbronner Zoll ermittelt Schaden von fast fünf Millionen Euro

Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Schwarzarbeit-Bekämpfung in Heilbronn: Ergebnisse 2022

() – Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Heilbronn hat im vergangenen Jahr bei ihren Prüfungen einen Gesamtschaden von knapp fünf Millionen Euro festgestellt. Das teilte der ständige Vertreter der Leitung, Thomas Wahl, am Dienstag mit.

Die Behörde mit Standorten in Heilbronn und Tauberbischofsheim leitete über 1.100 Strafverfahren ein und erwirkte Freiheitsstrafen von insgesamt mehr als 16 Jahren.

Die mehr als 100 Einsatzkräfte führten 401 Arbeitgeberprüfungen durch und überprüften dabei über 5.100 Personen. Neben den regulären Kontrollen war die FKS in sechs bundesweite Schwerpunktaktionen eingebunden, unter anderem im Baugewerbe, in der Gastronomie und im Sicherheitsgewerbe.

Zudem wurden zwei großangelegte Ermittlungsverfahren mit Durchsuchungen in mehreren Bundesländern durchgeführt.

Die Verfolgung von zunehmend konspirativ und bundesweit agierenden Tätern erfordere aufwendige Ermittlungen, so Wahl. Ein Verfahren gegen eine Gruppierung der organisierten Kriminalität habe allein monatelange Arbeit nach sich gezogen.

Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Prüfungen zurück, während die Anzahl der eingeleiteten Strafverfahren und die verhängten Freiheitsstrafen stiegen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Einsatzbus Zoll FKS (Archiv), Zoll via

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Finanzkontrolle Schwarzarbeit hat 4,9 Millionen Euro Gesamtschaden festgestellt.
  • Über 1.100 Strafverfahren eingeleitet und mehr als 16 Jahre Freiheitsstrafen verhängt.
  • 401 Arbeitgeberprüfungen durchgeführt und mehr als 5.100 Personen überprüft.

Warum ist das wichtig?

  • Feststellung eines Gesamtschadens von knapp fünf Millionen Euro
  • Steigende Anzahl an eingeleiteten Strafverfahren und Freiheitsstrafen
  • Notwendigkeit aufwendiger Ermittlungen gegen organisierte Kriminalität

Wer ist betroffen?

  • Arbeitgeber
  • Beschäftigte im Baugewerbe
  • Beschäftigte in der Gastronomie

Zahlen/Fakten?

  • Gesamtschaden von knapp fünf Millionen Euro
  • 1.100 eingeleitete Strafverfahren
  • Mehr als 16 Jahre Freiheitsstrafen erwirkt

Wie geht’s weiter?

  • Fortsetzung der Ermittlungen gegen organisierte Kriminalität
  • Weitere Prüfungen in Branchen mit erhöhtem Risiko
  • Intensivierung der bundesweiten Schwerpunktaktionen
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