Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft und Sozialbetrug in Gießen
Gießen () – Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Gießen hat im vergangenen Jahr Schäden von rund 13 Millionen Euro für die Sozialversicherungs- und Steuerkassen aufgedeckt. Das teilte die Behörde am Donnerstag mit.
Bei Kontrollen in Nord-, Ost- und Mittelhessen wurden 858 Arbeitgeber und 11.670 Personen überprüft.
Schwerpunkte der Ermittlungen waren das Baugewerbe, die Gastronomie, der Transportsektor und die Gebäudereinigung. Insgesamt leiteten die Zöllner 3.543 Strafverfahren und 2.094 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Allein 104 Verfahren betrafen Verstöße gegen das Mindestlohngesetz. Die Gerichte verhängten daraufhin Geldstrafen von etwa 830.000 Euro und Freiheitsstrafen von insgesamt 260 Monaten.
Ein besonderer Fokus lag auf der Bekämpfung organisierter Schwarzarbeit.
Die Leiterin des Hauptzollamts, Uta Ruge, sagte, Ziel sei es, komplexe Täterstrukturen zu zerschlagen, die hohe Schäden verursachen und gesetzestreue Wettbewerber verdrängen. Die Zusammenarbeit mit Polizei und Steuerfahndung sei dabei von großer Bedeutung.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Zollbus bei Zollkontrolle (Archiv), HZA Gießen via |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Finanzkontrolle Schwarzarbeit deckte 13 Millionen Euro Schäden auf.
- 858 Arbeitgeber und 11.670 Personen in Hessen überprüft.
- 3.543 Strafverfahren und 2.094 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Warum ist das wichtig?
- Aufdeckung von 13 Millionen Euro Schäden für Sozialversicherungs- und Steuerkassen
- Bekämpfung organisierter Schwarzarbeit zur Sicherstellung fairer Wettbewerbsbedingungen
- Unterstützung der Ermittlungen durch Zusammenarbeit mit Polizei und Steuerfahndung
Wer ist betroffen?
- 858 Arbeitgeber
- 11.670 Personen
- Wettbewerber im Baugewerbe, Gastronomie, Transportsektor und Gebäudereinigung
Zahlen/Fakten?
- 13 Millionen Euro Schäden für Sozialversicherungs- und Steuerkassen
- 858 Arbeitgeber und 11.670 Personen überprüft
- 3.543 Strafverfahren und 2.094 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet
Wie geht’s weiter?
- Weitere Kontrollen in den genannten Branchen
- Intensivierung der Zusammenarbeit mit Polizei und Steuerfahndung
- Fokus auf Bekämpfung organisierter Schwarzarbeit
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