Kulturstaatsminister nimmt Berlinale-Jury-Chef Wenders in Schutz

18. Februar 2026
1 min Lesezeit

Kulturstaatsminister nimmt Berlinale-Jury-Chef Wenders in Schutz

Kultur - Was ist passiert – was dahinter steckt

Berlinale 2023: Kunst und Politik im Diskurs

() – Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat den diesjährigen Berlinale-Jury-Präsidenten Wim Wenders gegen Kritik von „Pali-Aktivisten“ in Schutz genommen.

Wenders hatte zum Berlinale-Auftakt gesagt, Filmschaffende seien ein Gegengewicht zur Politik und müssten sich auch mal aus der Politik heraushalten. Daraufhin warfen ihm Gaza-Aktivisten aus der Film-Szene ein „institutionelles Schweigen“ zum Gaza-Krieg und eine angeblich unpolitische Berlinale vor.

Zu Unrecht, findet Kulturstaatsminister Weimer: „Ich finde, Wim Wenders und auch Tricia Tuttle, die Direktorin der Berlinale, führen die Berlinale sehr ausgewogen, sehr feinfühlig“, sagte Weimer dem TV-Sender „Welt“. Es sei – wie immer – eine sehr politische Veranstaltung. „Es werden die heiklen Themen alle angesprochen. Und Wim Wenders wird da aus einer bestimmten Ecke von Aktivisten – von Pali-Aktivisten – bedrängt, noch mehr zu sagen, noch mehr zu tun. Ich würde ihn da gerne in Schutz nehmen, weil: Ich finde, er hat genau die richtigen Worte gefunden.“

Die Berlinale sei auch diesmal „ein Ort, wo wirklich die Meinungen aufeinanderprallen, wo offen diskutiert wird; es ist das politischste Festival überhaupt“, so Weimer. „Aber ich finde, zur Meinungsfreiheit gehört auch, dass man auch mal nichts sagen kann. Und das muss man den Künstlern auch überlassen. Ich finde, die Künstler sollte man nicht politisch bevormunden. Die Berlinale ist keine NGO mit Kamera und Regie, sondern sie ist ein Ort, wo die freien Filmschaffenden sich entfalten und wo sie offen miteinander diskutieren und alle Themen adressieren. Und das findet statt.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wim Wenders (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Kulturstaatsminister Wolfram Weimer verteidigt Wim Wenders gegen Kritik von Gaza-Aktivisten.
  • Wenders äußerte, dass Filmschaffende sich aus der Politik heraushalten sollten, was zu Vorwürfen eines "institutionellen Schweigens" führte.
  • Weimer betont, dass die Berlinale ein politisches Festival bleibt, das Raum für offene Diskussionen bietet.

Warum ist das wichtig?

  • Verteidigung von Wim Wenders stärkt die künstlerische Freiheit
  • Berlinale als Plattform für offene Diskussionen und politische Themen
  • Wichtigkeit der Meinungsfreiheit für Künstler betont

Wer ist betroffen?

  • Wim Wenders
  • Tricia Tuttle
  • Pali-Aktivisten

Zahlen/Fakten?

  • Kulturstaatsminister Wolfram Weimer verteidigt Wim Wenders gegen Kritik von Pali-Aktivisten
  • Wenders betont, dass Filmschaffende sich von der Politik heraushalten sollten
  • Berlinale wird als das politischste Festival beschrieben, wo alle heiklen Themen angesprochen werden

Wie geht’s weiter?

  • Wenders wird weiterhin in seiner Rolle als Berlinale-Jury-Präsident agieren.
  • Die Berlinale bleibt ein Raum für offene Diskussionen und Meinungsvielfalt.
  • Künstler sollen die Freiheit haben, sich politisch zu äußern oder auch nicht.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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