Kultur - Was ist passiert – was dahinter steckt
Kultur und Protest: Berlinale im Fokus
Berlin () – Nach den anti-israelischen Protesten bei der Berlinale will Kulturstaatsminister Wolfram Weimer das Filmfestival neu strukturieren. „Der Ton der Aktivisten – egal woher sie kommen – darf nicht der Ton der Berlinale werden“, sagte Weimer der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). Jurys, Mitarbeiter und Künstler müsse man besser vor „aktivistischen Übergriffen“ schützen.
Weimer ergänzte: „Wir müssen über den Verhaltenskodex, die personelle Formation und organisatorische Fragen der Berlinale sprechen, damit solche Vorkommnisse und Aktionen künftig unterbleiben.“ Es gelte zugleich, „die Akzeptanz der Berlinale auf möglichst breite Beine zu stellen“. Politische Aktivisten hätten die Festspiele negativ überlagert und mit ihren Aktionen die Stimmung regelrecht vergiftet. Kaum jemand spreche mehr über die tollen Filmemacher, beklagte Weimer.
Zugleich betonte der Staatsminister, die Berlinale werde immer „ein offenes Forum der Filmkunst, der Toleranz und des Dialogs bleiben“. Das wüssten auch alle Schauspieler und Regisseure, die mal dabei waren. „Aber die Berlinale darf kein Ort für Hetze, Antisemitismus oder gar Drohungen sein.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Berlinale (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Kulturstaatsminister Wolfram Weimer plant eine Neustrukturierung der Berlinale nach anti-israelischen Protesten.
- Er kritisiert, dass der Ton der Aktivisten die Berlinale negativ überlagert hat.
- Weimer fordert Schutz für Jurys, Mitarbeiter und Künstler vor aktivistischen Übergriffen.
Warum ist das wichtig?
- Schutz der Jurys, Mitarbeiter und Künstler vor aktivistischen Übergriffen
- Notwendigkeit einer Neustrukturierung für eine breitere Akzeptanz der Berlinale
- Sicherstellung, dass die Berlinale kein Ort für Hetze oder Antisemitismus ist
Wer ist betroffen?
- Kulturstaatsminister Wolfram Weimer
- Jurys, Mitarbeiter und Künstler der Berlinale
- Politische Aktivisten
Zahlen/Fakten?
- Kulturstaatsminister Wolfram Weimer will Berlinale neu strukturieren
- Weimer spricht von besserem Schutz für Jurys, Mitarbeiter und Künstler
- Berlinale soll offenes Forum der Filmkunst, Toleranz und Dialog bleiben
Wie geht’s weiter?
- Strukturreform des Filmfestivals anstreben
- Verhaltenskodex und organisatorische Fragen überprüfen
- Schutz von Jurys, Mitarbeitern und Künstlern verbessern
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