Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt
IT-Strategie der Landesverwaltung Sachsen-Anhalt
Magdeburg () – Die Landtagsfraktion der Grünen in Sachsen-Anhalt hat einen Kurswechsel bei der IT der Landesverwaltung gefordert. Die digitale Souveränität müsse gestärkt werden, teilte der digitalpolitische Sprecher Sebastian Striegel mit.
„Die öffentliche Verwaltung darf sich nicht dauerhaft in Abhängigkeiten von einzelnen US-amerikanischen Konzernen begeben“, sagte er.
Striegel kritisierte den dominanten Einsatz proprietärer Software, vor allem von Microsoft, der das Land an steigende Kosten und geringe Transparenz binde. Als Vorbild nannte er Schleswig-Holstein, das mit einer Open-Source-Strategie bereits einen Großteil der Arbeitsplätze auf LibreOffice umgestellt habe.
„Open Source ist keine Bastellösung, sondern eine strategische Notwendigkeit“, so der Abgeordnete.
Die Fraktion fordert eine Prüfung von Alternativen, Pilotprojekte in Behörden und eine landesweite Open-Source-Strategie. Proprietäre Lösungen sollten nur noch dort genutzt werden, wo es keine gleichwertigen offenen Alternativen gebe.
„Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Weichen neu zu stellen, damit öffentliche IT wieder dem öffentlichen Interesse dient“, betonte Striegel.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sebastian Striegel (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Grüne Fraktion in Sachsen-Anhalt fordert Kurswechsel in der IT der Landesverwaltung.
- Kritik an Abhängigkeit von US-amerikanischen Konzernen und proprietärer Software.
- Vorschlag zur Umsetzung einer landesweiten Open-Source-Strategie als Alternative.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der digitalen Souveränität der Landesverwaltung
- Vermeidung von Abhängigkeiten von US-amerikanischen Konzernen
- Förderung von Transparenz und Kostenkontrolle durch Open-Source-Lösungen
Wer ist betroffen?
- Landesverwaltung in Sachsen-Anhalt
- Öffentliche Verwaltung
- Bürger, die auf digitale Dienste angewiesen sind
Zahlen/Fakten?
- Sachsen-Anhalt fordert Kurswechsel bei IT der Landesverwaltung.
- Schleswig-Holstein hat bereits viele Arbeitsplätze auf LibreOffice umgestellt.
- Open Source wird als strategische Notwendigkeit angesehen.
Wie geht’s weiter?
- Prüfung von Alternativen zur proprietären Software
- Initiierung von Pilotprojekten in Behörden
- Entwicklung einer landesweiten Open-Source-Strategie
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