Schah-Sohn befürwortet Militärschlag gegen Regime in Iran

12. Februar 2026
1 min Lesezeit

Schah-Sohn befürwortet Militärschlag gegen Regime in Iran

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Sicherheitskonferenz: Iran und mögliche Intervention

() – Reza Pahlavi, der im Exil lebende älteste Sohn des gestürzten Schahs des Irans, will auf der Münchner Sicherheitskonferenz einen schnellen US-Militärschlag gegen das Regime in Teheran fordern. Das berichtet der „Spiegel“. Er wolle selbst nach zurückkehren, um den Umsturz vor Ort anzuführen.

Vor seiner Abreise nach München bezeichnet Pahlavi die blutig niedergeschlagenen Proteste nach seinem Januar-Aufruf als „Revolution“. Tausende Menschen starben, doch „es gibt kein Zurück“, sagte er dem Nachrichtenmagazin. Das Regime sei geschwächt, die Führung verstecke sich in Bunkern und habe dem Volk nichts zu bieten.

Jetzt sei der Moment für einen gezielten Schlag gegen Revolutionswächter und Sicherheitskräfte. Ein solcher Schlag gegen den Unterdrückungsapparat sei „keine äußere Intervention, sondern ein humanitäres Einschreiten“, sagte er. Ein schneller Militärschlag könne Massenmord stoppen und den Iranern eine „faire Chance“ geben.

Pahlavi appelliert vor allem an die Berater des US-Präsidenten. „Trump hat die Chance, Geschichte zu schreiben, indem er dem iranischen Volk zur Freiheit verhilft“, sagte er. Trumps Worte „Hilfe ist unterwegs“ vom 13. Januar 2026 hätten in Iran Anklang gefunden, blieben jedoch folgenlos. Über 100.000 Regimeangehörige aus dem Sicherheitsbereich und der Verwaltung des Staatsapparats hätten sich auf seine Aufforderung hin bereits bei seinem Team gemeldet.

Pahlavi plant, selbst vor Ort zu handeln. „Ich prüfe, wann ich in Iran wirken kann“, erklärt er. Bereits 1980 habe er Khomeinis Luftwaffe seinen Dienst im Krieg gegen den angeboten. Er sei „kein Opferlamm“, sondern wolle den Übergang im Land organisieren.

Der Oppositionsführer fordert nach einem Sturz des Regimes Amnestie für Mitläufer und Prozesse nach dem Nürnberger Modell für „Dämonen“ wie Khamenei. Über die künftige Staatsform, ob konstitutionelle Monarchie oder , sollten die Iraner per Referendum entscheiden. Die zerstrittene Opposition wolle er mit vier Prinzipien vereinigen: Gleichheit, Säkularismus, Demokratie, Freiheitsrechte.

„Die internationale Gemeinschaft sollte aufhören, das Regime zu stützen, und sich klar auf die Seite des iranischen Volks stellen“, sagte er als Botschaft an die Teilnehmer der Münchner Sicherheitskonferenz. „Die Freiheitsbewegung in Iran braucht Unterstützung – politisch, wirtschaftlich, notfalls militärisch.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Anti-Iran-Protest (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Reza Pahlavi fordert auf der Münchner Sicherheitskonferenz einen US-Militärschlag gegen das iranische Regime.
  • Er plant, selbst nach Iran zurückzukehren, um den Umsturz vor Ort zu führen.
  • Pahlavi appelliert an die internationale Gemeinschaft, die Freiheitsbewegung in Iran zu unterstützen.

Warum ist das wichtig?

  • Möglichkeit eines schnellen Militärschlags könnte Massenmord im Iran stoppen.
  • Unterstützung der internationalen Gemeinschaft für die Freiheitsbewegung ist entscheidend.
  • Pahlavi will den Umsturz im Iran selbst anführen und einen Übergang organisieren.

Wer ist betroffen?

  • Reza Pahlavi
  • iranisches Volk
  • Regimeangehörige aus dem Sicherheitsbereich und der Verwaltung

Zahlen/Fakten?

  • Tausende Menschen starben bei Protesten in Iran.
  • Über 100.000 Regimeangehörige haben sich bereits gemeldet.
  • Pahlavi plant Rückkehr nach Iran zur Führung des Umsturzes.

Wie geht’s weiter?

  • Pahlavi fordert schnellen US-Militärschlag gegen das iranische Regime.
  • Rückkehr nach Iran, um Umsturz vor Ort zu führen.
  • Unterstützung der internationalen Gemeinschaft für die Freiheitsbewegung notwendig.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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