EU-Sondergipfel: Grimm unterstützt Merz im Streit mit Macron

12. Februar 2026
1 min Lesezeit

EU-Sondergipfel: Grimm unterstützt Merz im Streit mit Macron

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftspolitik in Europa und Herausforderungen

Brüssel () – Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat im Streit mit über die Steigerung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit den wirtschaftspolitischen Ansatz von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nachdrücklich unterstützt.

„Frankreich will mehr Protektionismus, plädiert – zu Recht, wie ich finde – dafür, über Deregulierung und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Wachstum in neuen Technologiefeldern auszulösen“, sagte Grimm der „Rheinischen Post“ (Donnerstag) vor dem EU-Sondergipfel an diesem Donnerstag. „Es kann nicht gelingen, den Wettbewerb aus durch Subventionen und Zölle zu bekämpfen“, sagte Grimm. Die Chinesen seien mittlerweile bei der Produktion von Gütern, die deutsche Unternehmen traditionell exportiert haben, auf Augenhöhe mit Deutschland und Europa.

„Besser ist es, wenn man die Rahmenbedingungen schafft, damit Innovationen in Deutschland, sich wieder in Wertschöpfung und somit in Wachstumspotenzial übersetzen. Wir müssen in neuen Technologiefeldern punkten und dort die Technologieführerschaft übernehmen“, so Grimm. Das müsse das neue Wirtschafts- und Wachstumsmodell Europas sein. „Dafür braucht es weniger beziehungsweise bessere Regulierung, Forschung, Exzellenz und eine Stärkung der Bildungssysteme, die wir seit Langem vernachlässigt haben“, so das Mitglied im Wirtschafts-Sachverständigenrat.

In kommen an diesem Donnerstag die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten zusammen, um einen Konsens zu finden, wie Europa der Anschluss im globalen Wettbewerb gelingen kann.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Emmanuel Macron und Friedrich Merz (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Veronika Grimm unterstützt Friedrich Merz' Ansatz zur Steigerung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit.
  • Frankreich favorisiert mehr Protektionismus, während Deutschland Deregulierung anstrebt.
  • EU-Staats- und Regierungschefs treffen sich, um Konsens über den globalen Wettbewerb zu finden.

Warum ist das wichtig?

  • Unterstützung für ein innovationsfreundliches Wirtschaftsmodell in Europa
  • Notwendigkeit, Wettbewerbsfähigkeit ohne Protektionismus zu steigern
  • Fokus auf Deregulierung und Bildung zur Förderung von Wachstumspotenzial

Wer ist betroffen?

  • Wirtschaftsweise Veronika Grimm
  • Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
  • Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten

Zahlen/Fakten?

  • Frankreich will mehr Protektionismus
  • Deutschland plädiert für Deregulierung zur Verbesserung des wirtschaftlichen Wachstums
  • Chinesische Unternehmen sind wettbewerbsfähig bei traditionell deutschen Exportgütern

Wie geht’s weiter?

  • Fokus auf Deregulierung und Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
  • Förderung von Innovationen in neuen Technologiefeldern
  • Stärkung von Bildungssystemen und Forschung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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