Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftspolitik in Deutschland: Arbeitszeit und Produktivität
Berlin () – Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat bekräftigt, dass die Anzahl der Arbeitsstunden der Beschäftigten in Deutschland zu gering sei.
„Wir verlieren, weil das gesamte Arbeitsvolumen über das Jahr geringer ist als in anderen OECD-Staaten“, sagte Reiche der „Bild am Sonntag“. Es liege nicht daran, dass deutsche Beschäftigte pro Stunde nicht produktiv seien oder die Deutschen pro Stunde nicht genug arbeiteten: „Die Gesamtzahl der Stunden ist zu gering und damit verschenken wir eine Möglichkeit, zu Wachstum zu kommen.“
Reiche forderte, das Arbeitsvolumen abseits der Teilzeit-Debatte auch anderweitig zu heben: „Das heißt, auch nach der Altersgrenze länger zu arbeiten, die Wochenarbeitsstundenzahl zu flexibilisieren und vor allem dafür zu sorgen, dass nicht Mehrarbeit wegbesteuert wird.“ Momentan sei Mehrarbeit steuerlich häufig unattraktiv: „Damit vergeben wir erneut Chancen.“ Im Hinblick auf generelle Reformen zugunsten der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands forderte Reiche: „Wir brauchen in diesem Jahr einen größeren Aufschlag, um Wachstum zu gewinnen.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Katherina Reiche (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Katherina Reiche kritisiert zu geringe Arbeitsstunden in Deutschland.
- Sie fordert Maßnahmen zur Erhöhung des Arbeitsvolumens, einschließlich flexiblerer Arbeitszeiten und weniger steuerlicher Benachteiligungen bei Mehrarbeit.
- Sie sieht Handlungsbedarf für mehr Wachstum durch Reformen zur Wettbewerbsfähigkeit.
Warum ist das wichtig?
- Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands
- Steigerung des wirtschaftlichen Wachstums
- Notwendigkeit von Reformen zur Flexibilisierung der Arbeitszeiten
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte in Deutschland
- Arbeitgeber
- Bundesregierung
Zahlen/Fakten?
- Insgesamt zu geringes Arbeitsvolumen in Deutschland im Vergleich zu anderen OECD-Staaten
- Forderung nach flexibleren Wochenarbeitsstunden und längerer Arbeitszeit nach Altersgrenze
- Mehrarbeit ist häufig steuerlich unattraktiv und wird als Chance verschenkt
Wie geht’s weiter?
- Arbeitsstunden der Beschäftigten erhöhen
- Länger arbeiten nach Altersgrenze
- Flexibilisierung der Wochenarbeitsstundenzahl
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