Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Sicherheit in Baden-Württemberg
Stuttgart () – Der Landtag von Baden-Württemberg hat ein neues Gesetz beschlossen, das Städten und Gemeinden den Einsatz von Videokameras zur Überwachung des öffentlichen Raums erleichtert. Das teilte die Landesregierung mit.
Damit können Kommunen künftig unter vereinfachten Voraussetzungen an schutzbedürftigen Orten die Sicherheit verbessern.
Das Gesetz soll es ermöglichen, Kameras dort einzusetzen, wo ein besonderes Sicherheitsbedürfnis besteht, etwa an bekannten Kriminalitätsschwerpunkten, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Parks. Die Neuregelung setzt dabei auf einen verhältnismäßigen Einsatz der Technik und bindet die Kommunen an strenge datenschutzrechtliche Vorgaben.
Die Landesregierung betonte, dass der erleichterte Videoschutz ein Baustein für mehr Sicherheit der Bürger sei.
Gleichzeitig verwies sie auf die Notwendigkeit, die Maßnahmen regelmäßig auf ihre Wirksamkeit und Verhältnismäßigkeit zu überprüfen. Die Entscheidung über den konkreten Einsatz liege weiterhin bei den jeweiligen Stadt- und Gemeinderäten.
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