Bundesregierung vergibt Exportgarantien über 14,5 Milliarden Euro

5. Februar 2026
1 min Lesezeit

Bundesregierung vergibt Exportgarantien über 14,5 Milliarden Euro

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Unterstützung für Außenhandel in Deutschland

() – Der Bund hat im Jahr 2025 Ausfuhrgeschäfte und Auslandsinvestitionen der deutschen Wirtschaft in Höhe von 14,5 Milliarden Euro mit Exportkredit- und Investitionsgarantien abgesichert. Das teilte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag mit.

Mit den Garantien sichere man die deutsche Wirtschaft gegen politisch und wirtschaftlich bedingte Zahlungsausfälle ab, sie leisteten damit „einen wichtigen Beitrag zur Beschäftigungssicherung im Mittelstand und bei großen Unternehmen“.

Das größte Deckungsvolumen entfiel dabei auf die Türkei, und . Drei Viertel der Deckungen sicherten Geschäfte in Entwicklungs- und Schwellenländern ab. Unter anderem übernahm der Bund Exportkreditgarantien für den Bau zweier Windparks in Polen, eines Elektrostahlwerks in Brasilien, sowie die Lieferung von fünf Umspannwerken zur Basisversorgung der Bevölkerung im Nordirak.

Das Gesamtdeckungsvolumen sank gegenüber dem Vorjahr um rund 5 Prozent auf 79,1 Milliarden Euro. Die Situation für den deutschen Außenhandel und die deutschen Auslandsinvestoren habe sich 2025 weiter eingetrübt, hieß es aus dem Ministerium. Geopolitische Krisen, handelspolitische Konflikte, eine abnehmende Investitionstätigkeit und ein starker internationaler Wettbewerb hätten deutsche Exporteure und Investoren vor besondere Herausforderungen gestellt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hamburger Hafen (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Der Bund sichert Ausfuhrgeschäfte und Auslandsinvestitionen der deutschen Wirtschaft in Höhe von 14,5 Milliarden Euro ab.
  • Größtes Deckungsvolumen entfiel auf die Türkei, Polen und Brasilien, drei Viertel der Deckungen betrafen Entwicklungs- und Schwellenländer.
  • Gesamtdeckungsvolumen sank um rund 5 Prozent auf 79,1 Milliarden Euro, die Lage im Außenhandel hat sich weiter verschlechtert.

Warum ist das wichtig?

  • Absicherung von Ausfuhrgeschäften und Auslandsinvestitionen stärkt die deutsche Wirtschaft.
  • Unterstützung der Beschäftigungssicherung im Mittelstand und großen Unternehmen.
  • Fokus auf Geschäfte in Entwicklungs- und Schwellenländern fördert internationale Zusammenarbeit.

Wer ist betroffen?

  • deutsche Wirtschaft
  • Mittelstand
  • große Unternehmen

Zahlen/Fakten?

  • 14,5 Milliarden Euro für Ausfuhrgeschäfte und Auslandsinvestitionen abgesichert
  • Gesamtdeckungsvolumen sank um rund 5 Prozent auf 79,1 Milliarden Euro
  • Drei Viertel der Deckungen in Entwicklungs- und Schwellenländern

Wie geht’s weiter?

  • Absicherung weiterer Exportgeschäfte und Auslandsinvestitionen geplant
  • Fokus auf Unterstützung für Mittelstand und große Unternehmen
  • Maßnahmen zur Anpassung an geopolitische und wirtschaftliche Herausforderungen erforderlich
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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