Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Entwicklungen in Europa und USA
Frankfurt/Main () – Ulrike Rondorf, Leiterin Investment-Strategie bei Lampe Asset Management, führt den extremen Abverkauf an den europäischen Aktienmärkten neben fundamentalen Gründen wie dem Energiepreisschock auch auf ein besonderes Investorenverhalten zurück.
Rondorf geht davon aus, dass große US-amerikanische Fondshäuser unter dem Eindruck des Iran-Krieges ihre Positionen in Europa und in Schwellenländern abbauen. Große US-Player hätten sich gerade erst getraut, in Europa und in Schwellenländern zu investieren. Das belege auch die gute Performance dieser beiden Regionen zu Jahresbeginn.
„Und in so einem Schockmoment des Krieges tendieren die amerikanischen Investoren dazu, das Geld zurückzuholen“, sagte Rondorf in einem Podcast des „Handelsblatts“. Die neue US-Dollarstärke komme für die vielen riskanteren Währungen in den Schwellenländern zur Unzeit, „denn diese hatten sich auf eine längere Dollar-Schwäche eingerichtet und die Emerging-Markets-Aktien bislang deutlich davon profitiert“.
Der Euro fiel am Dienstag unter die Marke von 1,16 US-Dollar. Für europäische Exporteure sei das ein positiver Impuls. Laut Rondorf überwiegen im Moment aber die Konjunktursorgen angesichts höherer Energiepreise.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Börsenkurse von Starbucks und Amazon (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Ulrike Rondorf erklärt den Verkaufsdruck an den europäischen Aktienmärkten durch fundamentale Gründe und Investorenverhalten.
- US-Fondshäuser bauen Positionen in Europa und Schwellenländern ab aufgrund des Iran-Krieges.
- Euro fällt unter 1,16 US-Dollar, was für europäische Exporteure positiv sein könnte, jedoch Konjunktursorgen wegen höherer Energiepreise überwiegen.
Warum ist das wichtig?
- Bedeutender Abverkauf an den europäischen Aktienmärkten durch investorengetriebenes Verhalten.
- US-amerikanische Fonds ziehen Kapital aus Europa und Schwellenländern ab wegen geopolitischer Unsicherheiten.
- Starke US-Dollar wirkt sich negativ auf riskantere Währungen in Schwellenländern aus.
Wer ist betroffen?
- große US-amerikanische Fondshäuser
- amerikanische Investoren
- europäische Exporteure
Zahlen/Fakten?
- US-amerikanische Fondshäuser bauen Positionen in Europa und Schwellenländern ab.
- Euro fiel unter 1,16 US-Dollar.
- Höhere Energiepreise führen zu Konjunktursorgen.
Wie geht’s weiter?
- Abbau von Positionen in Europa und Schwellenländern durch US-Fondshäuser
- Rückkehr des Geldes aufgrund des Iran-Kriegs
- Euro unter 1,16 US-Dollar; positive Impulse für Exporteure
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