Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Auswirkungen illegaler Beschäftigung in Rheinland-Pfalz
Saarbrücken () – Der Zoll hat bei Kontrollen im Raum Kusel und Kaiserslautern mehrere Fälle von illegaler Beschäftigung aufgedeckt und einen Fluchtversuch vereitelt. Das teilte das Hauptzollamt Saarbrücken am Mittwoch mit.
Bei den gezielten Maßnahmen gegen Schwarzarbeit am Samstag seien zahlreiche Verstöße gegen Aufenthalts- und Sozialversicherungsrecht festgestellt worden.
Auf einer Baustelle in Kusel trafen die Beamten sieben rumänische Arbeitskräfte an. In fünf Fällen ergaben sich konkrete Anhaltspunkte für unterlassene Meldungen zur Sozialversicherung.
In Kaiserslautern versuchte ein Mann bei der Kontrolle eines Gewerbeobjekts zu fliehen, wurde aber von den Zöllnern gestoppt. Die Überprüfung ergab, dass sieben von acht angetroffenen Personen keinen erforderlichen Aufenthaltstitel für eine Beschäftigung in Deutschland hatten.
Es handelte sich um Männer zwischen 20 und 30 Jahren aus Belarus, der Ukraine und Serbien.
Gegen sie wurden Strafverfahren eingeleitet, in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern wurden weitere Maßnahmen veranlasst. Auch gegen die verantwortlichen Arbeitgeber wird nun ermittelt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zoll deckt illegale Beschäftigung in Kusel und Kaiserslautern auf.
- Sieben rumänische Arbeitskräfte ohne Sozialversicherungsmeldung auf Baustelle gefunden.
- Fluchtversuch eines Mannes bei Kontrolle; sieben von acht Personen ohne Aufenthaltstitel.
Warum ist das wichtig?
- Aufdeckung illegaler Beschäftigung schützt den Arbeitsmarkt und die Rechte der Arbeitnehmer.
- Verstöße gegen Sozialversicherungsrecht führen zu finanziellen Einbußen für den Staat.
- Ermittlungen gegen Arbeitgeber fördern die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften.
Wer ist betroffen?
- sieben rumänische Arbeitskräfte
- Männer aus Belarus, Ukraine und Serbien
- verantwortliche Arbeitgeber
Zahlen/Fakten?
- Sieben rumänische Arbeitskräfte auf Baustelle in Kusel identifiziert.
- Fünf Fälle unterlassener Meldungen zur Sozialversicherung.
- Sieben von acht Personen in Kaiserslautern ohne erforderlichen Aufenthaltstitel.
Wie geht’s weiter?
- Weitere Ermittlungen gegen verantwortliche Arbeitgeber einleiten
- Strafverfahren gegen betroffene Personen fortsetzen
- Maßnahmen mit der Staatsanwaltschaft koordinieren
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