Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Transatlantische Beziehungen und Sicherheitspolitik in Deutschland
Berlin () – Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) spricht sich angesichts der Spannungen im transatlantischen Verhältnis für eine Diskussion über nukleare Teilhabe aus. Europa und Deutschland müssten selbstständiger werden, sagte Spahn dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe).
„Deswegen führen wir den Wehrdienst wieder ein, zunächst freiwillig, notfalls verpflichtend“, erklärte der CDU-Politiker. „Und ja, wir müssen wieder über nukleare Teilhabe reden.“ Auf die Nachfrage, ob er damit auch deutsche Atomwaffen meine, sagte Spahn: „Deutschland sollte bei solchen Fragen immer europäische Lösungen suchen.“
Der CDU-Politiker fügte aber hinzu: „Wir wären nicht klug beraten, wenn wir den Bruch der transatlantischen Freundschaft herbeireden würden.“ Denn ohne die USA „können wir auf absehbare Zeit keine Sicherheit in Europa garantieren“.
Sorgen machen Spahn aber die wachsenden Kontakte von AfD-Politikern ins Lager der US-Republikaner. „Leider haben sich bei den US-Republikanern viele falsche Narrative festgesetzt, die die AfD streut: Es gäbe keine Meinungsfreiheit in Deutschland, es würden Parteien verboten“, so Spahn zum „Handelsblatt“. Deshalb führe er viele Gespräche. „Wir müssen aufklären und als Union versuchen, unsere transatlantische Partnerschaft noch aktiver zu pflegen.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Jens Spahn am 29.01.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Jens Spahn fordert Diskussion über nukleare Teilhabe und selbstständigeren Ansatz Europas.
- Er schlägt die Wiedereinführung des Wehrdienstes vor, zunächst freiwillig.
- Spahn äußert Bedenken über AfD-Kontakte zu US-Republikanern und deren falsche Narrative.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der transatlantischen Beziehungen als Sicherheitsgarantie für Europa
- Diskussion über nukleare Teilhabe zur Erhöhung der europäischen Sicherheit
- Notwendigkeit, falsche Narrative über Deutschland im US-Kontext zu widerlegen
Wer ist betroffen?
- Europa und Deutschland
- US-Republikaner
- AfD-Politiker
Zahlen/Fakten?
- Rückkehr zum Wehrdienst, zunächst freiwillig, notfalls verpflichtend
- Diskussion über nukleare Teilhabe gefordert
- Hinweis auf die Notwendigkeit europäischer Lösungen bei Atomfragen
Wie geht’s weiter?
- Diskussion über nukleare Teilhabe vorantreiben
- Wehrdienst wieder einführen, zunächst freiwillig
- Transatlantische Partnerschaft aktiver pflegen
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