Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Investitionen in Schleswig-Holsteins Häfen
Kiel () – Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat die Finanzierung für die Modernisierung der Häfen im Land auf den Weg gebracht. Das teilte der CDU-Fachsprecher für maritime Wirtschaft, Rasmus Vöge, am Freitag mit.
Demnach sollen 140 Millionen Euro aus einem Sondervermögen des Bundes in die Häfen des Landes investiert werden.
Der größte Einzelposten mit 59 Millionen Euro ist für den landeseigenen Hafen in Büsum vorgesehen. Dort sollen ein neues Hafenbecken ausgebaut und die Ostmole saniert werden.
Weitere Mittel sind für Kiel (27 Millionen Euro), Brunsbüttel (25 Millionen) und für den Hafen in Hörnum auf Sylt (20 Millionen) geplant, sofern dort ein Konzept mit dem Bund vereinbart wird.
Vöge betonte, dass neben den großen Häfen auch kleinere Häfen an Nord- und Ostsee von den Investitionen profitieren sollen. Die nun beschlossene Landeshafenstrategie gebe den Häfen Planungssicherheit.
Gleichzeitig forderte er den Bund auf, das Nationale Hafenkonzept endlich mit ausreichenden Mitteln auszustatten, um weitere Investitionsstaus zu vermeiden.
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