Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Militärische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und USA
Berlin () – Heeres-Inspekteur Christian Freuding geht weiter von einer engen militärischen Zusammenarbeit mit den USA aus. „Die Amerikaner haben bei Aufklärung, Logistik, Führungsfähigkeit und weitreichenden Waffensystemen Fähigkeiten, die uns momentan noch fehlen“, sagte der Generalleutnant dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe).
„Deshalb brauchen wir auch weiterhin den Schulterschluss mit den USA. Und wir wollen diese Partnerschaft auch, weil wir überzeugt sind, dass uns im transatlantischen Verbund die Wahrung des Friedens durch Abschreckung am besten gelingt.“
Zu seinem amerikanischen Ansprechpartner, dem Oberbefehlshaber der US-Landstreitkräfte in Europa und Afrika, habe er sehr gute Beziehungen, sagte der Bundeswehr-General weiter. „Wir sprechen nahezu wöchentlich – professionell und vertrauensvoll.“
Die Aufrüstung des Heeres sieht der Inspekteur auf einem guten Weg. So würden zum Beispiel die an die Ukraine abgegebenen Panzerhaubitzen bis zum Jahresende alle ersetzt. Auch die Beschaffung von Kampf- und Schützenpanzern gehe voran. „Natürlich würde ich mir als Inspekteur wünschen, dass alles noch schneller geht. Aber ich glaube, wir haben die Talsohle durchschritten.“
Von der Industrie erwartet der Offizier, die Produktionskapazitäten noch rascher hochzufahren. „Alle nehmen Geschwindigkeit auf, aber rüstungsindustriell sind wir noch auf dem Beschleunigungsstreifen“, erklärte Freuding. Schwierigkeiten bereiten dem Heer Lieferverzögerungen und die Probleme bei der Einführung des neuen Digitalfunks: „Wir bestellen – und wir müssen bekommen, was wir vereinbart haben: in Qualität und Zeit“, betonte der Generalleutnant.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Christian Freuding (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Heeres-Inspekteur Christian Freuding betont die Notwendigkeit der militärischen Zusammenarbeit mit den USA.
- Er berichtet von guten Beziehungen zu seinem US-amerikanischen Ansprechpartner.
- Die Aufrüstung des Heeres wird als Fortschritt gesehen, es bestehen jedoch Herausforderungen bei Lieferverzögerungen und der Einführung des Digitalfunks.
Warum ist das wichtig?
- Enge militärische Zusammenarbeit mit den USA ist entscheidend für die Fähigkeit zur Aufklärung und Logistik.
- Transatlantische Partnerschaft fördert die Wahrung des Friedens durch Abschreckung.
- Fortschritte bei der Aufrüstung sind notwendig, um die Leistungsfähigkeit der Bundeswehr zu steigern.
Wer ist betroffen?
- Heeres-Inspekteur Christian Freuding
- US-Landstreitkräfte in Europa und Afrika
- Bundeswehr und rüstungsindustrielle Unternehmen
Zahlen/Fakten?
- Enge militärische Zusammenarbeit mit den USA wird angestrebt.
- Alle abgebenen Panzerhaubitzen sollen bis Jahresende ersetzt werden.
- Produktionskapazitäten der Rüstungsindustrie müssen rascher hochgefahren werden.
Wie geht’s weiter?
- Fortsetzung der engen militärischen Zusammenarbeit mit den USA
- Beschaffung von Kampf- und Schützenpanzern voranbringen
- Produktionskapazitäten der Industrie schneller hochfahren
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